Jaafar Abdul Karim moderiert Shababtalk | Inside DW | DW | 08.10.2015
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Jaafar Abdul Karim moderiert Shababtalk

Das Credo des weltgewandten Libanesen und Wahl-Berliners lautet: Nah bei den Menschen sein, ehrlich, offen und klar berichten – so wird eine Sendung authentisch.

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Blitzlicht: Jaafar Abdul Karim

Jaafar Abdul Karim ist Moderator von „Shababtalk“. In seiner Sendung diskutieren junge Leute aus Deutschland und arabischen Ländern über brennende gesellschaftspolitische Themen - über Partizipation und Gleichberechtigung, auch Tabuthemen wie Homosexualität und Sex vor und außerhalb der Ehe. Das löst immer wieder viel Wirbel im Zielgebiet aus.

Shababtalk erreicht in den arabischen Ländern, insbesondere in Ägypten, ein Millionenpublikum. Kürzlich wurde die DW-Sendung zur besten Talkshow im arabischsprachigen TV gekürt.

Jaafar Abdul Karim: "Es ist eine der wenigen Sendungen, in der der Dialog zwischen Deutschland und der arabischen Welt so direkt und offen geführt wird. Wenn ich meine jungen Gäste sehe, wie sie voller Elan und Engagement diskutieren, freue ich mich auf jede neue Sendung.“

Jaafars Markenzeichen: Er ist nicht nur Moderator im Studio, sondern auch Reporter vor Ort. Seine Erfahrungen aus den Auslandseinsätzen bringt er in die Diskussionen mit ein. Als Reporter war er während des arabischen Frühlings auch im Einsatz: in Ägypten, Tunesien und Libyen.

Jaafar ist nicht nur beim Publikum in der arabischen Welt sehr beliebt, er wurde auch bereits in Deutschland ausgezeichnet: Die Zeitschrift Medium Magazin hat ihn 2012 zum “Newcomer des Jahres“ gekürt. Bei der alljährlichenKür zum “Journalisten des Jahres“ kam er in die Top 10.

Bevor er Shababtalk moderierte war Jaafar Abdul Karim als Redakteur und Videojournalist für die Talkshow „Jugend ohne Grenzen“ tätig. Er ist zwischen Kairo und Berlin gependelt und hat an beiden Standorten aktuelle Reportagen für die Sendung produziert.

Jaafar und die Deutsche Welle: "Ich arbeite in einem internationalen Medienunternehmen mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen. Vorher war ich für den MDR und SAT1 tätig. Deshalb kenne ich deutsche Medienlandschaft sehr gut.“

Geboren in Liberia, aufgewachsen in der Schweiz und im Libanon, fühlt Jaafar sich in beiden Welten zu Hause. Er hat Medieninformatik an der TU Dresden und der INSA Lyon studiert und zusätzlich einen Regiekurs an der London Film Academy absolviert. Diese Erfahrungen in den verschiedenen Kulturen haben ihn und sein Leben entscheidend geprägt.

Jaafar: "Für mich ist der Mensch und seine Persönlichkeit wichtig, unabhängig von seiner Herkunft.“

Heute lebt Jaafar in Berlin. Wenn er nicht gerade wieder unterwegs ist - zum Beispiel mit Shababtalk auf der "Arab World Tour".

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