DW Akademie in Namibia | Afrika | DW | 19.10.2017
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Afrika

DW Akademie in Namibia

Um der Landbevölkerung in Namibia gesellschaftliche Teilhabe und Zugang zu Information zu ermöglichen, arbeitet die DW Akademie auf verschiedenen Ebenen mit Akteuren in der Medien- und Bildungslandschaft zusammen.

Namibia war jahrelang Afrikas Nummer 1 auf der internationalen Rangliste der Presse- und Meinungsfreiheit von "Reporter ohne Grenzen". Seit 2018 findet sich das Land – nach einem kontinuierlichen Abwärtstrend – auf Platz 26 im internationalen und Platz 2 im afrikanischen Vergleich wieder.

Das Medienangebot ist zwar vielfältig und spiegelt auch regierungskritische Meinungen wieder. Dennoch bleibt der Zugang zu ausgewogener Information für viele Bevölkerungsgruppen Luxus – insbesondere Jugendliche, Frauen und ethnische Minderheiten. Es besteht ein eklatantes Stadt-Land-Gefälle: Je weiter man sich von der Hauptstadt Windhuk entfernt, desto eingeschränkter wird das Informationsangebot und die Möglichkeiten zur Meinungsbildung und Meinungsäußerung. Für viele ist der Staatssender Namibian Broadcasting Corporation (NBC) die einzig verfügbare und bezahlbare journalistische Informationsquelle.

Unser Engagement

Um der Landbevölkerung gesellschaftliche Teilhabe und Zugang zu Information zu ermöglichen, arbeitet die DW Akademie eng mit Community Medien und ihrem Dachverband NCBN zusammen. Im Vordergrund stehen dabei journalistische Grundlagentrainings, Beratung zur Entwicklung neuer Formate, Hörerforschung und Vernetzung. Komplementär führt die DW Akademie ihre langjährige Zusammenarbeit mit NBC fort und unterstützt den Sender bei der Einführung partizipativer Multimedia-Formate für Jugendliche. Im neu gegründeten Netzwerk MiLLi* (Media and Information Literacy Learning Initiative) unterstützt die DW Akademie die Ausbildung von Multiplikatoren, die Medienkompetenz in lokalen Jugendprojekten vermitteln.

In einer Regionalkomponente unterstützt die DW Akademie die Kommunikationsstrategie und Kampagnen-Arbeit der Nationalbüros des Media Institute of Southern Africa (MISA), die sich für Transparenz, Medienfreiheit und Zugang zu Informationen in Ländern des südlichen Afrikas einsetzen.


Mittelgeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Ländermanagerin: Dani Leese

Einsatzorte: in allen Regionen Namibias, sowie an den MISA Standorten in Simbabwe, Malawi und Sambia

Partner vor Ort: Namibia Community Broadcasters Network (NCBN), Namibian Broadcasting Corporation (NBC), Media Institute of Southern Africa Namibia (MISA), College of the Arts (CotA) - Department Media, Arts and Technology Studies (MATS), Media and Information Literacy Learning Initiative (MiLLi*)

Schwerpunkte: Politische und rechtliche Rahmenbedingungen, Gesellschaftliche Teilhabe, Mediengesetze/ Medienrecht, Stärkung öffentlich-rechtlicher Medien/ Reform von Staatssendern, Informationsfreiheit/ Zugang zu Informationen von öffentlichen Stellen, zivilgesellschaftliche Lobby für Meinungsfreiheit, Media Literacy/ Medienkompetenz, Mitsprache benachteiligter Bevölkerungsgruppen, (lokale) partizipative Medienangebote und Bürgermedien, Professionalität und Netzwerke im Journalismus

 

Pressefotos und Informationen zur Büroeröffnung der DW Akademie in Windhuk
am 31. Oktober 2017

Unter den folgenden WWW-Links finden Sie Pressefotos und Informationen anlässlich der Büroeröffnung in Windhuk, Namibia am 31. Oktober 2017 zum Download. 

Die Bilder öffnen sich in einem neuen Tab und lassen sich anschließend per Rechtsklick speichern. 

Alle Texte und Fotos sind zur Verwendung – auch auszugsweise – freigegeben. 

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