Deutsche Welle in China | UNTERNEHMEN | DW | 24.07.2008
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UNTERNEHMEN

Deutsche Welle in China

Die Deutsche Welle verbreitet Hörfunk- und Internet Angebote in chinesischer Sprache. Auch DW-TV ist zunehmend präsent.

Kommentar-Logo auf den chinesischen Internet-Seiten der Deutschen Welle

Kommentar-Logo auf den chinesischen Internet-Seiten der Deutschen Welle

Informationen aus China, mit Analysen politischer und gesellschaftlicher Vorgänge in China, mit Meinungen über China aus deutscher und europäischer Perspektive. Dabei vermittelt der deutsche Auslandsrundfunk mit seinen chinesischen Angeboten auch Aktuelles aus Deutschland, Europa und der Welt.

DW-RADIO ist seit 1965 auf Sendung – aktuell bietet der Hörfunk täglich drei Sendungen, insgesamt 160 Minuten über Kurzwelle und Satellit sowie im Internet unter www.dw-world.de/chinese – mit Audio-on-Demand, Podcasts und Mobilangeboten.

Die chinesischen Seiten von DW-WORLD.DE werden seit einigen Jahren regelmäßig durch die Behörden gesperrt. Trotzdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die technische Blockade zu umgehen. Diese werden auch intensiv genutzt. Zum einen können Proxy-Server gewählt werden, die nicht gesperrt sind. Zum anderen werden Artikel von DW-WORLD.DE in Foren gepostet, die frei zugänglich sind.

So werden User mit Inhalten der Deutschen Welle versorgt, die die technische Blockade nicht umgehen. Darüber hinaus hält die Deutsche Welle selbst einige Internetadressen (URL) bereit, die zwar in der Bezeichnung keinen direkten Bezug zum Sender haben, aber dennoch Zugang zu DW-WORLD.DE verschaffen.

DW-TV ist in der Volksrepublik China als Vollprogramm – abgesehen von der befristeten Präsenz im olympischen Dorf – offiziell nicht empfangbar. Bislang wurde eine entsprechende Lizenz nicht bewilligt. Gleichwohl ist es in wachsendem Maße präsent: Über Kooperationen mit chinesischen Partnerstationen verbreitet die Deutsche Welle Sendungen aus den Bereichen Wirtschaft, Lifestyle, Forschung und Reisen. So werden die Magazine „euromaxx“ und „Made in Germany“ von einigen chinesischen Kooperationspartnern übernommen und entsprechend der chinesischen Mediengesetze, durch Einsatz eines chinesischen Moderators, Erstellung einer Mandarinfassung (Voice over oder Untertitel) adaptiert.

Die wichtige Sendergruppe CCTV (China Central Television) übernimmt einzelne Sendungen der DW in ihren Spartenkanälen. In einem Sender der Mediengruppe Jiangsu werden zudem englischsprachige Magazine von DW-TV gezeigt.

Zusätzlich können Haushalte in der südlichen Provinz Guangdong über den Hongkonger Sender ATV die DW-TV-Magazine „Made in Germany“, „Tomorrow Today“, „Arts.21“ und „European Journal“ sehen. Über den taiwanesischen Sender Eastern sind Beiträge aus „euromaxx“ auf Chinesisch (Mandarin) auch in der VR China zu sehen.

Im Internet ist DW-TV außerdem über Partner wie TVU oder die populäre Videoplattform UUSee auf peer-to-peer-Video-Angeboten vertreten. Durch die genutzte Übertragungstechnik sind diese nur schwer durch die Behörden zu blockieren. Über Dragon New Media ist die Deutsche Welle auch im wachsenden Mobil-Markt in China präsent. Das Unternehmen übernimmt Clips von DW-TV für sein erfolgreiches On-Demand-Angebot.

Auf nicht legalem Wege sehen chinesische Zuschauer das Vollprogramm von DW-TV über den philippinischen Satellitenanbieter „Dream“, der auch bis zu 50 Millionen chinesische Haushalte erreicht.
Fernsehen aus Deutschland vertreibt die Deutsche Welle in der VR China schließlich zudem durch Programme von DW-TransTel. Zahlreiche Stationen kaufen diese Angebote regelmäßig, synchronisieren die Sendungen und strahlen sie in Mandarin aus. Es bestehen direkte Kontakte zu großen Fernsehstationen wie Beijing TV, Wuhan TV, Zheijang TV und CCTV.

Themenschwerpunkt sind die Bereiche Wissenschaft, Technologie, Lifestyle, Reise und Gesundheit/Medizin. Die Hongkonger Mediengruppe DigiSat Technology ist IPTV-Partner der Deutschen Welle. DigiSat betreibt ein IPTV-Kabelnetz, das nicht nur in Hongkong, sondern auch in Japan, Taiwan und weiteren Teilen Chinas zu empfangen ist.

Juli 2008

  • Datum 24.07.2008
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  • Permalink https://p.dw.com/p/EiwY
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