#endFGM: Mit Traditionen brechen | Home | Life Links | DW | 31.08.2015
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Life Links

#endFGM: Mit Traditionen brechen

Der Schmerz verstümmelt zu sein und das Trauma einen Teil des eigenen Körpers verloren zu haben - weibliche Genitalverstümmlung betrifft weltweit 140 Millionen Frauen. Triff Frauen, die gegen ihr Schicksal ankämpfen.

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Bintou war noch ein Teenager, als sie sich "dem Krokodil" gestellt hat - so hat man in ihrem Dorf über weibliche Genitalverstümmlung gesprochen. Sie war eines von 30 Mädchen - drei von ihnen starben, sie wurden "vom Krokodil gefressen". Doch das war nicht das einzige traumatische Ereignis in Bintous Leben.

Aminatu erinnert sich noch, wie sie als kleines Kind nackt auf den Boden gepresst und verstümmelt wurde. Noch heute hat sie Schmerzen - und fürchtet, dass das so für den Rest ihres Lebens bleibt.

Mariam konnte lange nicht über ihre Genitalverstümmelung sprechen. Sie fühlte sich allein und zog sich zurück. Doch eine Rekonstruktion und die Möglichkeit, in Deutschland offen darüber sprechen zu können, haben ihr neue Hoffnung gegeben.

Gundo kommt aus einem Dorf im Südosten Senegals, in dem es normal war, dass alle Mädchen beschnitten werden. Doch die Frauen und Mädchen aus Dougué waren entschlossen, dem ein Ende zu setzen. Nun wollen sie auch Nachbardörfer überzeugen, mit der Tradition zu brechen.

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