Tödlicher Angriff nahe Parlament in Somalia | Aktuell Afrika | DW | 15.06.2019
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Islamismus

Tödlicher Angriff nahe Parlament in Somalia

Gleich zwei Attentate treffen die Hauptstadt Mogadischu, die immer wieder Zielscheibe des Terrors ist. Gewaltsam kämpft die Al-Shabaab-Miliz am Horn von Afrika für einen sogenannten Gottesstaat.

Durch die Explosion einer Autobombe sind in Somalias Hauptstadt Mogadischu mindestens acht Menschen getötet und viele verletzt worden. Tatort war ein Kontrollpunkt nahe dem Parlament. Zeugen berichteten, die Explosion sei äußerst heftig gewesen.

Auf einer Hauptstraße zum Flughafen gab es ebenfalls eine Detonation. Dort wurden jedoch keine Unbeteiligten verletzt. Aus Sicherheitskreisen hieß es, an einer Straßensperre sei Polizisten ein verdächtiges Fahrzeug aufgefallen. Die Beamten hätten das Feuer eröffnet und einen Mann getötet, ein zweiter sei festgenommen worden. Anschließend explodierte das Auto.

Somalien Bombenanschlag in Mogadischu (picture-alliance/AP Photo/F. Abdi Warsameh)

Ein Angehöriger der Sicherheitskräfte an einem der Tatorte in Mogadischu

Zu beiden Attentaten bekannte sich die islamistische Shabaab-Miliz, die am Horn von Afrika für einen sogenannten Gottesstaat kämpft. Die Terrorgruppe hatte über Jahre hinweg weite Teile Somalias kontrolliert. Al-Shabaab ist mit dem Al-Kaida-Netzwerk verbündet. Die Islamisten verüben noch immer regelmäßig Anschläge, vor allem in der Hauptstadt Mogadischu.

jj/uh (afp, ap)

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