Tote bei Angriff auf Ministerien in Somalia | Aktuell Afrika | DW | 23.03.2019
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Somalia

Tote bei Angriff auf Ministerien in Somalia

In der somalischen Hauptstadt Mogadischu hat es einen Angriff auf Regierungsgebäude gegeben. Dabei starben mindestens elf Menschen. Hinter dem Anschlag steckt die islamistische Terrormiliz Al-Shabaab.

Der Angriff begann nach Angaben der Polizei mit zwei Explosionen in unmittelbarer Nähe der Ministerien für Bau und Arbeit, die an einer Hauptstraße in Mogadischu liegen. Anschließend stürmten bewaffnete Männer die Gebäude und lieferten sich Gefechte mit den Sicherheitskräften. Diesen gelang es schließlich, den Angriff zu beenden, zu dem sich die islamistische Terrormiliz Al-Shabaab bekannte.

Somalische Soldaten während Gefechte bei einem Anschlag in Mogadischu (picture-alliance/AP Photo/F. Abdi Warsameh)

Somalische Soldaten lieferten sich Gefechte mit bewaffneten Männern

Mindestens elf Menschen starben. Einer der Toten ist laut Polizei der stellvertretende Minister Saqar Ibrahim Abdalla. Es gab mindestens elf Verletzte. Von den Angreifern seien vier getötet worden, hieß es. Die Sicherheitskräfte hätten viele Mitarbeiter aus dem Gebäudekomplex in Sicherheit bringen können, sagte ein Kommandant.

Die Al-Shabaab-Miliz, die mit dem Al-Kaida-Netzwerk verbündet ist, kontrollierte über Jahre weite Teile Somalias und verübt noch immer regelmäßig Anschläge, vor allem in der Hauptstadt Mogadischu. Anfang März waren bei einem Anschlag in Mogadischu mindestens 20 Menschen getötet worden. Al-Shabaab-Kämpfer lieferten sich dabei einen knapp 24-stündigen Kampf mit Sicherheitskräften.

pg/kle (afp, rtre, ap)

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