Viele Tote bei Terrorattacke in Mogadischu | Aktuell Welt | DW | 01.03.2019
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Terrorismus

Viele Tote bei Terrorattacke in Mogadischu

Bei einem Anschlag auf ein Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu hat es zahlreiche Opfer gegeben. Die Angreifer lieferten sich noch über Stunden heftige Schusswechsel mit den örtlichen Sicherheitskräften.

Nach einer schweren Explosion waren in der somalischen Hauptstadt Mogadischu noch über Stunden Schüsse zu hören. Mutmaßliche Mitglieder der islamistischen Terrormiliz Al-Shabaab kämpften mit den somalischen Sicherheitskräften. Die Terroristen hätten sich nach dem Selbstmordattentat auf ein Hotel in einem daneben liegenden Restaurant verschanzt, sagte Polizeisprecher Ibrahim Mohamed. Bei dem Anschlag wurden mindestens 25 Menschen getötet und viele weitere verletzt. Angesichts der anhaltenden Feuergefechte könnte die Zahl der Opfer aber noch weiter steigen.

Das Ziel waren Mitglieder der somalischen Regierung

Die Al-Shabaab-Miliz bekannte sich zu dem Anschlag am Donnerstagabend, bei dem sich einer ihrer Kämpfer mit einer Autobombe in die Luft gesprengt hatte. Der Anschlag ereignete sich in einer belebten Straße. Ziel sei es gewesen, hochrangige Vertreter der somalischen Regierung zu töten, die sich in dem angrenzenden Hotel befunden hätten. Anschließend stürmten die Angreifer ein nahe liegendes Restaurant, in dem sie von somalischen Sicherheitskräften eingeschlossen wurden. Die Gegend sei weiträumig abgesperrt worden.

Die Explosion der Autobombe habe massive Schäden an den umliegenden Gebäuden verursacht, wie ein Polizist der Deutschen Presse-Agentur berichtete. Die Situation sei aktuell noch sehr chaotisch.

Die mit dem Al-Kaida-Netzwerk verbündete Al-Shabaab-Miliz verübt in Somalia immer wieder schwere Anschläge. Anfang Februar waren bei einem Anschlag in Mogadischu mindestens neun Menschen getötet worden, Ende Dezember gab es bei einem Anschlag in der Nähe des Präsidentenpalastes mindestens 20 Tote.

chal/jj (afp, dpa, epd)

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