Wolfgang Völz ist tot | Filme | DW | 04.05.2018
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Filme

Wolfgang Völz ist tot

Er war die deutsche Stimme von Walter Matthau, Peter Ustinov und Mel Brooks - und sprach Käpt'n Blaubär. Als Schauspieler war er in der Kult-Serie "Raumpatrouille Orion" zu sehen. Jetzt ist Wolfgang Völz gestorben.

Wie die "Berliner Morgenpost" am Freitag (4.5.2018) meldete, ist Wolfgang Völz bereits am Mittwoch im Alter von 87 Jahren gestorben. Völz konnte auf eine lange Karriere zurückblicken. Geboren wurde der Schauspieler und Synchronsprecher am 16. August 1930 in Danzig. Schon als Kind zog es ihn ins Theater. Nach einer Bäckerlehre nahm er Schauspielstunden und gab mit 20 sein Debüt am Landestheater Hannover. Wenig später verschrieb er sich dem Kabarett. In Berlin gehörte er zu dem Ensemble "Stachelschweine", in Düsseldorf spielte er im "Kommödchen".

Beliebter Schauspieler und Sprecher

Wolfgang Völz (Archivbild 2001) (Imago/Hoffmann)

Erzählte viel Seemannsgarn: Wolfgang Völz war die Stimme von Käpt'n Blaubär

Bundesweit bekannt wurde der Schauspieler mit einem unvergleichlichen Sinn für Komik aber erst durch seine Rollen in beliebten Fernsehserien wie "Graf Yoster gibt sich die Ehre" oder "Raumpatrouille Orion", die beide 1966 starteten. Viele weitere TV-Auftritte folgten. Rund 150 Filme und 600 Fernsehproduktionen gehen auf sein Konto. Hinzu kommen zahlreiche Sprecher-Rollen.

Völz war die deutsche Stimme von Stars wie Walter Matthau, Peter Ustinov, Mel Brooks oder Peter Falk. Die meisten deutschen Kinder kennen Wolfgang Völz zumindest vom Hören, da er nicht nur Filmstars, sondern auch der schrulligen Puppentrick-Figur Käpt'n Blaubär in der "Sendung mit der Maus" seine Stimme lieh.

rey/suc (afp, Berliner Morgenpost, Munzinger)

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