Urlaub trotz Corona: In diese europäischen Länder können Touristen reisen | DW Reise | DW | 14.08.2020
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages
Anzeige

Reisen

Urlaub trotz Corona: In diese europäischen Länder können Touristen reisen

Der Sommerurlaub in Europa ist in vollem Gang, und immer mehr Regionen melden steigende Corona-Zahlen. Die Einreisebestimmungen werden ständig aktualisiert. Ein Überblick.

Sommerurlaub in Europa. Vielerorts steigt die Zahl der Corona-Infektionen wieder an. Die Ländern wappnen sich mit neuen Regeln und Auflagen. Wo gilt Maskenpflicht? Wer muss zum Corona-Test? Welche Regionen werden zu Risikogebieten erklärt? Jedes Land beantwortet diese Fragen auf seine eigene Weise.

Deutschland

Seit 8. August gilt in Deutschland eine Testpflicht für alle Urlauber, die aus Risikogebieten zurückkommen. Teststationen wurden auf den meisten deutschen Flughäfen und an größeren Grenzübergängen eingerichtet. Möglich ist auch, sich vor Abreise im Urlaubsland testen zu lassen. Bei der Türkei ist das sogar Pflicht - und zwar auf eigene Kosten der Reisenden. Sonst sind die Tests in Deutschland kostenfrei.

Spanien

Seit Mitte Juni hatten wieder zehntausende Deutsche auf ihrer Lieblingsinsel Mallorca und auf dem spanischen Festland Urlaub gemacht. Doch nun gilt Spanien wieder als Risikogebiet. Die Bundesregierung erklärte am 14. August das gesamte spanische Festland und die Balearischen Inseln zum Risikogebiet und sprach eine Reisewarnung aus. Davon ausgenommen sind lediglich die Kanarischen Inseln. 

Parallel dazu hat Spanien seine Corona-Regeln verschärft. Das Nachtleben werde landesweit unterbunden, das Rauchen im öffentlichen Raum verboten, wenn der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann, und Alkohol dürfe nicht mehr im Freien getrunken werden, sagte Gesundheitsminister Salvador Illa nach einer Krisensitzung mit den Vertretern der Regionen in Madrid.

Zuletzt waren binnen 24 Stunden landesweit fast 3000 neue Corona-Infektionen registriert worden, so viele wie zuletzt im April. Es gibt über 1000 lokale Ausbrüche, sodass die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen derzeit für ganz Spanien bei fast 50 liegt.

Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass für heimkehrende Urlauber nach Deutschland eine Testpflicht auf das Coronavirus besteht. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sie sich in Quarantäne begeben.

Frankreich

Auch in Frankreich steigen die Corona-Fallzahlen seit Tagen. Deshalb wurden Paris und das Department Bouches-du-Rhone an der Mittelmeerküste um Marseille herum wieder zu Risikogebieten erklärt. In Teilen der französischen Hauptstadt Paris müssen die Menschen auch im Freien einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das gilt unter anderem am Pariser Seine-Ufer, an Touristenmagneten wie dem Montmartre, auf Märkten, in beliebten Einkaufsstraßen oder Partymeilen. Ausgenommen sind die Champs-Elysées. Bei Verstößen droht ein Bußgeld von 135 Euro.

Frankreich Paris - Sacre-Coeur (picture-alliance/dpa/W. Grubitzsch)

Die Basilika Sacre-Coeur ist das Wahrzeichen auf dem Montmatre, dem höchsten Berg von Paris

Auch in anderen beliebten Touristenzielen wie Lille und Nizza muss in der Öffentlichkeit eine Maske getragen werden. Bislang galt die Maskenpflicht nur in öffentlichen Verkehrsmitteln und in öffentlichen geschlossenen Räumen wie beispielsweise Geschäften und Markthallen. 

In Paris haben Museen und Sehenswürdigkeiten geöffnet, auch das Disneyland in der Nähe der französischen Hauptstadt empfängt wieder Besucher. Tickets für viele Sehenswürdigkeiten wie Eiffelturm oder Louvre sind allerdings begrenzt, damit Besucher genügend Abstand halten können.

Großbritannien

Reisende aus Deutschland und etwa 80 anderen Ländern können ohne Einschränkungen einreisen. Es muss aber ein Formular mit Kontaktdaten und Informationen zu früheren Reisezielen ausgefüllt werden. Für Reisende aus anderen Staaten, etwa den USA, gilt weiter die Pflicht zur zweiwöchigen Quarantäne.

Jeder britische Landesteil bestimmt über seine eigenen Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie. So gibt es auch unterschiedliche Regelungen zur Maskenpflicht. In mehreren Gebieten, wie im Raum Leicester, Manchester und Aberdeen gibt es derzeit lokal begrenzte Kontaktbeschränkungen.

UK Strand bei Watergate Bay in Cornwall (DW/N. Martin)

Lange Strände, steile Klippen - Cornwall, eines der schönste Reiseziele in England

Kurz vor Reiseantritt lohnt ein Blick ins Internet, denn die Liste der von der Quarantänepflicht ausgenommenen Staaten kann sich ständig ändern, wie das Beispiel Spanien oder auch Belgien zeigt. Für beide wurde kürzlich die Quarantänepflicht wieder eingeführt. Medien spekulierten, Frankreich könnte als nächstes dran sein. 

Griechenland

Die griechische Regierung hat am 10. August nach gestiegenen Corona-Infektionszahlen umfangreiche Einschränkungen für zahlreiche Urlaubsregionen und Städte angeordnet.  Nachdem am Vortag mehr als 200 nachgewiesene Corona-Fälle gemeldet wurden, müssen alle Tavernen, Bars und Discos in zahlreichen Regionen
des Landes, darunter auf Kreta, Santorin, Mykonos und anderen bekannten Urlaubsregionen täglich spätestens um 24.00 Uhr schließen. Diese Maßnahme gilt vorerst bis 23. August.

Zudem müssen alle über die Landesgrenzen einreisende Menschen ab 17. August einen negativen Corona-Test vorlegen, egal aus welchem Land sie stammen. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Das Auswärtige Amt in Berlin hat seine Reisehinweise für Griechenland am Montag entsprechend aktualisiert.

Griechenland Akropolis in Athen (picture-alliance/dpa/A. Vafeiadakis)

Die Akropolis in Athen: 2019 besuchten 2,9 Millionen Menschen die antike Stätte

Griechenland weist - gemessen an seiner Bevölkerung von gut 10,5 Millionen Einwohnern - eine geringe Zahl von Infektionen mit dem Coronavirus auf. In den vergangenen Tagen ist die Zahl von Infizierten jedoch schlagartig angestiegen.

Österreich

Die Corona-Situation in Österreich hat sich stabilisiert. Die Fallzahlen haben sich auf erhöhtem, aber bisher noch unkritischem Niveau eingependelt. Schwerpunkt der Fälle ist Wien. Die Einreise aus Deutschland ist ohne Auflagen möglich. Anders sieht es bei 32 Staaten und Regionen aus, die als Risikogebiet gelten. Dazu zählen die Länder des Westbalkans, aber auch Rumänien, Bulgarien, Schweden, die USA und
Russland.

Eine Reisewarnung gilt seit Montag, den 10. August, auch wieder für das spanische Festland. Reisende aus diesen Gebieten müssen einen negativen Corona-Test mit sich führen. Alternativ können sie sich in Quarantäne begeben, müssen aber auch dann schnell einen Test machen. Als Folge der Restriktionen wird an den Grenzen zu Slowenien und Ungarn kontrolliert. Ein Teil der wieder häufigeren Corona-Fälle in Österreich wird auf infizierte Reisende zurückgeführt.

Seit Ende Juli gilt wieder landesweit eine Maskenpflicht unter anderem in Lebensmittelgeschäften, bei der Post oder in der Bank.

Belgien

Touristen aus Deutschland können problemlos einreisen. Am Flughafen Brüssel wird allerdings mit Wärmekameras die Temperatur aller Passagiere gemessen. Bei mehr als 38 Grad könnte die Einreise verweigert werden.

Mann mit Maske in Antwerpen, Belgien (picture alliance/dpa/D. Waem)

In Antwerpen gilt Maskenpflicht

Wegen steigender Corona-Fallzahlen - zuletzt waren es durchschnittlich mehr als 500 pro Tag - sind die Beschränkungen wieder verschärft worden. So gilt eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen mit viel Publikum sowie in Bussen und Bahnen, Museen und Geschäften. Gäste in Kneipen und Restaurants müssen Kontaktdaten hinterlassen. Einkaufen gehen darf man nur noch alleine und für maximal 30 Minuten.

Wegen eines deutlichen Anstiegs von Corona-Fällen warnt das Auswärtige Amt allerdings vor touristischen Reisen in die Region Antwerpen. Dort gilt zudem eine besonders strenge Maskenpflicht, eine nächtliche Ausgangssperre und ein nächtliches Verkaufsverbot für Alkohol. An der Nordseeküste müssen sich Urlauber und Einheimische für Strandbesuche teils vorher anmelden.

Luxemburg

Wegen einer erhöhten Zahl an Coronavirus-Neuinfektionen in Luxemburg gilt seit 14. Juli eine Reisewarnung. Grenzkontrollen zwischen Luxemburg und Deutschland finden nach Angaben des Auswärtigen Amts dennoch nicht statt. In Luxemburg werden Tests kostenlos angeboten. 

Schweiz

Die Einreise in die Schweiz ist aus allen Schengen-Staaten möglich. Wer aber vorher in einem Risikoland war, muss sich für zehn Tagen in Quarantäne begeben - das gilt für Einreisende etwa aus Serbien, USA, Russland, Israel oder Mexiko. Wer sich vor der Quarantäne drückt, kann mit 10.000 Franken (rund 9300 Euro) bestraft werden.

Maskenpflicht besteht schweizweit nur in öffentlichen Verkehrsmitteln, darunter in Seilbahnen. Kunden an Seilbahnen sowie in Bus und Bahn sind gebeten, Tickets möglichst online zu besorgen, um Schlangen am Schalter zu vermeiden.

Italien, Venedig: Boote auf dem Canal Grande vor Rialtobrücke (picture-alliance/S. Lubenow)

Die Rialtobrücke zählt zu den Wahrzeichen in Venedig

Italien

Die meisten Urlauber aus der EU dürfen seit Juni ohne Beschränkungen einreisen. Nur für Ankünfte aus Bulgarien und Rumänien verhängte Rom wieder eine zweiwöchige Quarantänepflicht - sie gilt auch für Besucher aus Nicht-EU-Ländern.
Innerhalb Italiens darf man sich ungehindert fortbewegen. Die Infektionszahlen stiegen zuletzt, es gab stets mehrere Hundert Neuinfizierte pro Tag - sie lagen aber weiter unter den Werten in Deutschland.

In Geschäften, Zügen oder anderen geschlossenen Räumen gilt zumindest bis in den
September Maskenpflicht. Größere Ansammlungen von Menschen sind verboten, stehen die Leute zu eng zusammen und trinken auf der Piazza, greift die Polizei häufig ein. An Stränden müssen Abstandsregeln eingehalten werden - was teils aber nicht richtig gelingt. In den Bars und Restaurants haben viele Wirte ihre Tische
fast komplett nach draußen gestellt. Manchmal gibt es zusätzlich eine Plexiglas-Abtrennung zum nächsten Tisch. Vorherige Reservierungen sind erwünscht, aber kein Muss.

Auch locken wieder kulturelle Attraktionen von Weltrang. Und sie können ohne Massenandrang besichtigt werden. Das gewöhnlich heillos überlaufene Venedig freut sich zurzeit über jeden einzelnen Gast. Die wiedereröffneten Vatikanischen Museen in Rom bieten gegen Voranmeldung Führungen für Kleingruppen an. Ähnliches gilt für das Kolosseum. Die Uffizien in Florenz haben ihre Pforten ebenfalls wieder geöffnet. 

Altstadt von Korcula (picture-alliance/J. Wells)

Korcula in Kroatien: Die Adria-Insel ist längst kein Geheimtipp mehr

Kroatien

Reisende aus der EU müssen an der Grenze lediglich erklären, wo sie sich aufhalten werden und wie sie erreichbar sind. Damit man sie finden kann, falls es in ihrer Umgebung neue Corona-Infektionen gibt. Ein entsprechendes Formular kann vor Reiseantritt aus dem Internet heruntergeladen werden.

Seit Ende Juni steigen die täglichen Infektionszahlen wieder. Noch sind in Kroatien die Urlaubsregionen Istrien und die dalmatinische Küste weniger betroffen. An den Stränden gelten Abstandsregeln, eine Überbelegung soll verhindert werden. In Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln gilt seit dem 13. Juli wieder Maskenpflicht.

Dänemark

Seit 15. Juni dürfen Deutsche, Isländer und Norweger wieder nach Dänemark einreisen. Vorausgesetzt, sie haben einen Aufenthalt von mindestens sechs Nächte in einem Hotel, auf einem Campingplatz oder ähnlichem gebucht. An den Grenzen sind freiwillige Corona-Tests möglich, auch in den Urlaubsregionen stehen mobile Testcenter bereit.

Eine generelle Maskenpflicht besteht in Dänemark nicht, jedoch hat aktuell die Stadt Aarhus das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in öffentlichen Verkehrsmittel angeordnet. In Dänemark war die Zahl der Neuinfektionen lange Zeit gering gewesen, zeigt in den vergangenen Wochen allerdings wieder nach oben.

Rote Holzhäuser auf der Insel Tjörn, Schweden (picture-alliance/pixeljunge)

Deutsche Urlauber können sich wieder auf einen Sommerurlaub in Schweden freuen

Schweden

Die Schweden haben trotz insgesamt sinkender Infektionszahlen noch vergleichsweise hohe Corona-Werte zu verkraften. Dies sorgt unter anderem dafür, dass sie innerhalb Skandinaviens und Europas nicht so freizügig reisen können wie manch andere. Die schwedischen Grenzen sind für EU-Bürger dagegen offen - die Anreise per Flugzeug, Fähre oder Auto über die Öresundbrücke ist möglich, und auch innerhalb des Landes gibt es keine Beschränkungen.

Angesichts der sinkenden Infektionszahlen hob das Auswärtige Amt Mitte Juli seine Reisewarnung für das skandinavische Land auf. Schweden war lange Zeit der letzte EU-Staat, für den noch eine deutsche Reisewarnung galt.. 

Norwegen

Seit Mitte Juli dürfen deutsche Urlauber wieder quarantänefrei nach Norwegen einreisen. Wegen steigernder Infektionszahlen weitet die Regierung in Oslo die Reisebeschränkungen aktuell auf folgende Länder aus: Polen, Niederlande, Malta, Zypern und Island, die zum dänischen Königreich zählenden Färöer-Inseln sowie mehrere Regionen in Schweden und Dänemark. Wer ab Samstag, den 15. August, aus diesen Ländern und Gebieten nach Norwegen einreisen will, muss für zehn Tage in Quarantäne, auch deutsche Urlauber.

Probleme bereitet den Norwegern auch der Kreuzfahrtsektor: Nach einem Corona-Ausbruch mit einigen Dutzend Infektionen auf einem Expeditionsschiff der Reederei Hurtigruten hat die Regierung für die Branche wieder strengere Maßnahmen eingeführt, damit Passagiere und Besatzungsmitglieder von Schiffen mit mehr als 100 Personen an Bord derzeit nicht an Land gehen können.

Finnland

Deutsche und viele andere Europäer dürfen seit Mitte Juli wieder in das Land einreisen. Auch die vom Auswärtigen Amt verhängte Reisewarnung  wurde am 13. Juli aufgehoben, womit für deutsche Reisende keinerlei Beschränkungen oder Quarantänevorschriften mehr gelten. Für Menschen aus den Niederlanden, Belgien und Andorra wird die Einreise seit Montag (10. August)  jedoch wieder
beschränkt. Entscheidend für die Finnen ist, dass in den entsprechenden Ländern innerhalb einer Zwei-Wochen-Periode weniger als acht neue Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner verzeichnet worden sind.

Island

Die stark vom Tourismus abhängige Insel im Nordatlantik führte Mitte Juni die Möglichkeit für Urlauber ein, sich direkt bei der Einreise auf Corona testen zu lassen. Damit wurde internationalen Touristen eine Alternative zur seit April vorgeschriebenen 14-tägigen Quarantäne nach der Ankunft gegeben. Für deutsche Island-Abenteurer fällt diese Maßgabe weg, weshalb sie sich nun ebenso wie Reisende aus Dänemark, Norwegen und Finnland auch ohne Corona-Test auf die Suche nach Gletschern und Geysiren machen können. Bedingung ist nur, dass man in den 14 Tagen vor Einreise nicht in einem Risikogebiet war. Auf der Insel selbst war das Infektionsgeschehen vor Wochen fast auf Null gesunken, seit einigen Tagen kommen allerdings wieder einige bestätigte Corona-Fälle pro Tag hinzu.

Irland

Reisende aus Deutschland sollen nach ihrer Ankunft in Irland weiterhin zwei Wochen in Isolation gehen.  Bei der Einreise müssen zudem Kontaktdaten hinterlassen werden. Innerhalb des Landes sind Reisen grundsätzlich wieder erlaubt, auch auf die Inseln. Es muss aber mit kurzfristig verhängten regionalen Einschränkungen gerechnet werden, so sind derzeit Reisen in die Grafschaften Kildare, Laois and Offaly nur in Ausnahmefällen erlaubt. In öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften und anderen geschlossenen Räumen müssen Masken getragen werden.
 

Türkei

Die Türkei ist - nach Spanien und Italien – das drittbeliebteste Urlaubsland der Deutschen. Was die türkische Regierung seit Wochen fordert, ist eingetreten: Die Bundesregierung hat grünes Licht für Urlaubsreisen an die türkische Mittelmeerküste gegeben. Die Reisewarnung ist ab 4. August für die Provinzen Antalya, Izmir, Aydin und Mugla aufgehoben. Für alle anderen Provinzen, darunter auch die Metropole Istanbul sowie die Hauptstadt Ankara, bleibt die Reisewarnung bis 31. August bestehen.

Türkei Touristen am Strand von Antalya (picture-alliance/AA/M. Ciftci)

Sonnensicher und preiswert: Deutsche lieben den Urlaub in der Türkei

Die Türkei misst bei der Einreise die Körpertemperatur und verlangt bei der Ausreise die Vorlage eines negativen Corona-Testnachweises, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Die Kosten für den Test tragen die Rückreisenden (zwischen 15 und 30 Euro).

Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige für die Türkei. Vergangenes Jahr machten nach offiziellen Angaben mehr als fünf Millionen Deutsche dort Urlaub. Durch die Corona-Pandemie ist der Tourismus stark eingebrochen. Alleine im Juni kamen nach Angaben des Tourismusministeriums fast 96 Prozent weniger Besucher ins Land als im Vorjahr. 

Bulgarien

Für Feriengäste aus allen EU-Staaten gibt es seit Mitte Juli keine Quarantänepflicht. Das Auswärtige Amt warnt aber wegen der Corona-Zahlen vor touristischen Reisen in einige Regionen Bulgariens, darunter die Touristenhochburg Warna mit dem bei deutschen Party-Touristen beliebten Urlaubsort Goldstrand.

Wegen schnell steigender Fallzahlen sind Mund-Nasen-Masken in gemeinschaftlich genutzten geschlossenen Räumen wieder Pflicht - etwa in Supermärkten, Apotheken, Behörden und Kirchen. Nachtlokale dürfen seit 13. Juli auch die Innenbereiche
wieder öffnen, allerdings auch dort bei einer Platzbesetzung von einem Gast pro Quadratmeter.

dpa/afp/reuters (at/ey/ks)

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema