Syrien fordert Abzug ausländischer Truppen | Aktuell Welt | DW | 29.09.2018
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Bürgerkrieg in Syrien

Syrien fordert Abzug ausländischer Truppen

Vor der UN-Generalversammlung in New York hat Syriens Außenminister al-Muallem den sofortigen Abzug von Soldaten aus den USA, Frankreich und der Türkei aus seinem Land verlangt. Es handele sich um "Besatzungstruppen".

Die drei Länder müssten ihre militärischen Einheiten "sofort und ohne jegliche Bedingungen" aus Syrien zurückziehen, sagte Außenminister und Vize-Regierungschef Walid al-Muallem (Artikelbild) bei der Generaldebatte  der Vereinten Nationen. Da sie Besatzer seien, werde mit ihnen "entsprechend umgegangen".

In Syrien sei die "Schlacht gegen den Terrorismus (…) fast zu Ende", fügte der 77-Jährige hinzu. Die Kämpfe in dem Bürgerkriegsland würden eingestellt, wenn Syrien "von den Terroristen und illegaler ausländischer Präsenz" befreit sei. Schon heute sei die Lage im Land "stabiler und sicherer", so dass die Voraussetzungen für eine Rückkehr der zahlreichen syrischen Flüchtlinge erfüllt seien, versicherte al-Muallem.

"Syrer im Ausland können zurückkommen"

"Die Tür steht ihnen weit offen", und "alle Syrer im Ausland können zurückkommen", so der syrische Chefdiplomat. Die Regierung in Damaskus werde "alles in ihrer Macht stehende tun, um diese Rückkehr zu ermöglichen". Dazu sei auch "internationale Hilfe" nötig, einige Länder schürten jedoch "irrationale Ängste".

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Assads Truppen haben mittlerweile mithilfe der russischen Armee einen Großteil des Landes von den Aufständischen zurückerobert. Die letzte große Rebellenhochburg ist die Provinz Idlib. In der am Dienstag begonnenen alljährlichen UN-Generaldebatte zählt der Konflikt in Syrien zu den zentralen Themen.

hk/rb( dpa, afp)

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