Rom verschärft Corona-Regeln nochmals | Aktuell Europa | DW | 19.10.2020
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COVID-19

Rom verschärft Corona-Regeln nochmals

Ministerpräsident Conte sagte, die Situation sei "kritisch". Seine Regierung sei aber entschlossen, einen erneuten Lockdown zu vermeiden. Alle seien aufgerufen, ihren Teil dazu beizutragen, um gesund zu bleiben.

Italien Rom Touristen mit Maske

Die Maskenpflicht im Freien gibt es in Italien seit dem 7. Oktober, jetzt kommen neue Regeln hinzu

Nach den neuen Vorschriften dürfen in Lokalen höchstens sechs Menschen am Tisch sitzen, wie Regierungschef Giuseppe Conte sagte. Die Sperrstunde für Restaurants und Bars mit Tischservice bleibe Mitternacht. Lokale ohne Sitzplätze müssten jedoch nach 18 Uhr den Service einstellen. Außerdem werden Bürgermeister ermuntert, beliebte Plätze abends zu schließen, auf denen sich viele Menschen treffen. Die Büro-Arbeit von zu Hause aus soll forciert werden.

Mit Maske auch im Freien

Am 7. Oktober hatte die Regierung in Rom eine nationale Maskenpflicht beschlossen, die auch im Freien gilt. Wenig später folgten ein Party-Verbot und die Sperrstunde um Mitternacht. Im Laufe des Oktobers hatte sich der Anstieg der Infektionszahlen drastisch beschleunigt. Aus rund 2500 Fällen täglich Anfang Oktober sind bis Sonntag fast 12.000 Ansteckungen in 24 Stunden geworden.

Laut Gesundheitsministerium lag der Vergleichswert, der Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen erfasst, Mitte Oktober in Italien bei 46,8 Fällen. Weitere 47 Menschen starben an oder mit dem Virus, das sind weit weniger als auf dem Höhepunkt der Pandemie in Italien im März und April. Damals starben täglich mehr als 900 Menschen an den Folgen der Infektion.

Italien war das erste Land in Europa, das vom Ausbruch des Virus schwer getroffen wurde. Nach Großbritannien verzeichnet Italien mit fast 37.000 Todesfällen die zweithöchste Zahl an Todesopfern in Europa.

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Italien: Vom Buhmann zum Vorbild (14.10.20)

haz/ml (dpa,rtr, afp)

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