Oscars 2018: ″The Shape of Water″ 13 Mal nominiert | Filme | DW | 23.01.2018
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Filme

Oscars 2018: "The Shape of Water" 13 Mal nominiert

Die Nominierungen für die Oscars stehen fest: Viele Hollywood-Stars können sich Hoffnung machen auf den wichtigsten Preis der Filmbranche. Auch mehrere Deutsche sind nominiert. Jedoch nicht Fatih Akin.

Filmstill The Shape of Water (2017 Twentieth Century Fox Film Corporation)

Sally Hawkins in "The Shape of Water"

Nominiert in der Königskategorie bester Film sind in diesem Jahr insgesamt neun Filme: "The Shape of Water", "Dunkirk","Lady Bird", "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri", "Call me by your name", "Darkest Hour", "Get Out", "Phantom Thread" und "The Post". Mit insgesamt 13 Nominierungen geht del Toros Film "Shape of Water" als Favorit ins Oscarrennen. Erzählt wird die Geschichte einer Putzfrau, die in einem Labor auf ein Fabelwesen trifft und sich in das Geschöpf verliebt. Regisseur Guillermo del Toro ist ebenfalls nominiert.

Außerdem Hoffnung auf den Preis für die beste Regie können sich Christopher Nolan ("Dunkirk"), Greta Gerwig ("Lady Bird"), Jordan Peele ("Get Out") und Paul Thomas Anderson ("Phantom Thread") machen. Das teilte die Akademie am Dienstag mit. Greta Gerwig ist die fünfte Frau in der Geschichte der Oscars, die in dieser Sparte auf eine Trophäe hoffen kann. Gewonnen hat eine Frau bisher allerdings erst einmal: Kathryn Bigelow bekam 2010 den Regie-Oscar für das US-amerikanische Kriegsdrama "Tödliches Kommando". Zum allerersten Mal wurde in diesem Jahr auch eine Kamerafrau für den Oscar nominiert: Rachel Morrison konnte die Akademie mit "Mudbound" auf sich aufmerksam machen. 

Guillermo del Toro (Reuters/L. Nicholson)

Hat gut lachen und gute Oscar-Chancen: Golden Globe-Gewinner Guillermo del Toro

In der Kategorie bester Hauptdarsteller konkurrieren Timothée Chalamet, Daniel Day-Lewis, Daniel Kaluuya, Gary Oldman und Denzel Washington um den Oscar. Für Washington ist es schon die neunte Nominierung. Zwei Oscars hat er im Laufe seiner Karriere schon gewonnen. Willem Dafoe, Woody Harrelson, Richard Jenkins, Sam Rockwell und Christopher Plummer sind in der Kategorie beste Nebenrolle nominiert. Plummer war in dem Streifen "All the Money in the World" eigentlich gar nicht vorgesehen. Er hat die Rolle J. Paul Gettys von Kevin Spacey übernommen, den Ridley Scott nach den Missbrauchsvorwürfen aus dem Film herausschneiden ließ.

Nominiert als beste Hauptdarstellerin: Meryl Streep

Für die US-Schauspielerin Meryl Streep ist es schon die 21. Oscar-Nominierung. Sie ist im Rennen, um den Oscar für die beste Hauptdarstellerin. Sie hat die Akademie mit ihrem Spiel in "The Post" überzeugt. Ihre Konkurrentinnen in dieser Kategorie sind Sally Hawkins, Frances McDormand, Margot Robbie und Saoirse Ronan.

Meryl Streep (picture-alliance/20th Century Fox/Everett Collection/N. Tavernise)

Meryl Streep in "The Post" ("Die Verlegerin")

Vier der fünf Schauspielerinnen, die für die beste weibliche Nebenrolle nominiert sind, stehen erstmals in der Endrunde der Oscars. Es sind Mary J. Blige, Allison Janney, Lesley Manville und Laurie Metcalf. Allein Octavia Spencer stand zuvor schon zweimal auf der Liste - und konnte den Oscar 2011 für ihre Rolle in "The Help" mit nach Hause nehmen.

Fatih Akin geht leer aus

Große Hoffnung lag nach seinem Triumph bei den Golden Globes auf Fatih Akins "Aus dem Nichts". Doch er schaffte es nicht auf die Liste der besten nicht-englischsprachigen Filme. Zu stark war die Konkurrenz, darunter der chilenische Streifen "A Fantastic Woman", der russische Film "Loveless", "On Body and Soul" aus Ungarn und "The Square" aus Schweden. Dennoch gibt es einige Deutsche, die für die goldene Trophäe nominiert sind. Jakob Schuh und Jan Lachauer sind mit ihrem Werk "Es war einmal...nach Roald Dahl" in der Sparte "Animierter Kurzfilm" im Rennen um den Oscar. Im Film treffen verschiedene Märchenfiguren aufeinander, darunter Schneewittchen, Rotkäppchen und der böse Wolf.

Deutscher Filmkomponist Hans Zimmer nominiert

Hans Zimmer (Epicleff Media/NFP marketing & distribution)

Der letzte Oscar für Hans Zimmer ist lange her: Vielleicht klappt es diesmal mit "Dunkirk"

Auch Filmkomponist Hans Zimmer ist in der Endrunde. Es ist seine elfte Nominierung. Für die Filmmusik für den Zeichentrick-Klassiker "Der König der Löwen" hat er 1995 einen Oscar erhalten. Jetzt hat er mit seiner Komposition für Christopher Nolans Kriegsdrama "Dunkirk" erneut die Chance auf einen Preis. Die deutsche Regisseurin und Schauspielerin Katja Benrath ist mit ihrem Kurzspielfilm "Watu Wote / All Of Us" ebenfalls für den Oscar nominiert. Den Studentenoscar hat die junge Regisseurin bereits im vergangenen Herbst gewonnen.

Die Academy Awards werden seit 1929 vergeben und gelten als wichtigste Auszeichnung der Filmwelt. Ausgewählt werden die Preisträger von einer Jury. Die Oscarverleihung findet am 4. März in Los Angeles statt. Late-Night-Talker Jimmy Kimmel wird abermals die Gala moderieren, die in mehr als 225 Ländern live im Fernsehen übertragen wird.

rey/bb (www.oscars.org, dpa)

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