Karl Lagerfeld: Ikone der Modewelt | Kunst | DW | 19.02.2020
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Erster Todestag

Karl Lagerfeld: Ikone der Modewelt

Er war ein kreativer Tausendsassa, tänzelte elegant in unterschiedlichen Sparten der Modebranche: als Chefdesigner bei Chanel, Fotograf und Werbemanager. Ein Jahr ist es her, dass Karl Lagerfeld gestorben ist.

Er ist immer noch präsent in der Modewelt. Man mag kaum glauben, dass es schon ein Jahr her ist, dass Modeschöpfer Karl Lagerfeld gestorben ist. Wie alt er da war, ist bis heute ungeklärt, selbst sein genaues Geburtsdatum stand nie fest. In den Nachschlagewerken steht der 10. September 1933.

Er selbst gab mal 1935, mal 1938 als sein Geburtsjahr an. Auszüge aus dem Hamburger Taufregister haben ihn als Täufling dort vermerkt. Er selbst hatte immer erzählt, seine Papiere seien im Zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff verbrannt.

Als Modeschöpfer, Designer und Kreativdirekor bei Chanel war Lagerfeld eine Ikone geworden. Die internationalen Modewelt hofierte ihn als "Kaiser Karl" oder "Modezar", der die Häuser wie Balmain, Cloé, Fendi und zuletzt Chanel künstlerisch geprägt hat.

Als akuter Notfall war er vor einem Jahr in eine Klinik in Neuilly-sur-Seine nahe Paris eingeliefert worden, am 19. Februar 2019 ist er gestorben. Die Welt war geschockt. Mit seinem Tod hinterließ er bei Chanel ein kreatives Imperium in einem der berühmtesten Modehäuser der Welt.

 

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