Ghana und Algerien fahren zur WM | Fußball | DW | 19.11.2013
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Fußball

Ghana und Algerien fahren zur WM

Ghana und Algerien lösen als letzte afrikanische Mannschaften ihr Ticket für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Beide Teams spielten 2010 auch schon beim Turnier in Südafrika mit.

Ghanas Kevin-Prince Boateng (2.v.l.) erzielt den Treffer zum 1:2 in Ägypten (Foto: EPA/KHALED ELFIQI)

Ghanas Kevin-Prince Boateng (2.v.l.) erzielt den Treffer zum 1:2 in Ägypten

Ghanas Fußball-Nationalmannschaft mit Torschütze Kevin-Prince Boateng und Algerien haben sich erneut für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert. Nach dem 6:1-Hinspielerfolg gegen Ägypten reichte Ghanas Black Stars in Kairo eine 1:2 (0:1)-Niederlage, um sich das Ticket für Brasilien 2014 zu sichern.

Algerien setzte sich in seinem Qualifikations-Rückspiel in Blida gegen Burkina Faso mit 1:0 (0:0) durch und beendete damit den Traum der Westafrikaner von ihrer WM-Premiere. Das Hinspiel hatten die Algerier in Burkina Faso noch mit 2:3 verloren, dürfen aber durch die auswärts mehr erzielten Tore zur WM fahren. Den entscheidenden Treffer erzielte Kapitän Madjid Bougherra in der 49. Minute. Die Einwechslung des Düsseldorfers Aristide Bance, der noch in der ersten Partie den Siegtreffer erzielte, brachte Burkina Faso nichts mehr. In der Schlussphase hatten die Gäste Pech, als sie den Pfosten trafen. Die Algerier nahmen bereits 1982, 1986 und 2010 an WM-Endrunden teil. Über die Vorrunde kamen sie bislang nicht hinaus.

Formsache für Ghana

Für die Ghanaer war nach dem deutlichen Hinspiel-Sieg die Partie in Ägypten nur noch Formsache und die Niederlage gut zu verkraften. Amr Zaki (25. Minute) und Gedo (84.) erzielten in Kairo die Tore für Ägypten. Der Schalker Boateng wurde in der 79. Minute eingewechselt und traf zehn Minuten später zum Endstand.

Für die Partie waren wegen der angespannten Lage im Land besonders strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden. In dem 30.000 Zuschauer fassenden Stadion kamen auf 10.000 Fans 20.000 Sicherheitskräfte. Am Spieltag war es an verschiedenen Orten in Kairo zu begrenzten Zusammenstößen zwischen Demonstranten gekommen. Zum Teil schritt dabei auch die Polizei ein. Aus der Umgebung des Stadions wurden jedoch keine Proteste gemeldet.

Boateng gegen Boateng?

Ghana nimmt damit zum dritten Mal in Serie an einer Fußball-WM teil. 2006 in Deutschland kam das Aus im Achtelfinale gegen Brasilien. 2010 erreichte Ghana in Südafrika als einzige Auswahl des Gastgeberkontinents das Viertelfinale. Dort unterlag das Team in einer dramatischen Partie im Elfmeterschießen gegen Uruguay.

In Brasilien könnte es durch die Qualifikation Ghanas wieder zu einem Bruderduell zwischen Kevin-Prince Boateng und Jérôme Boateng kommen. 2010 standen sich die gebürtigen Berliner im letzten Gruppenspiel in Johannesburg gegenüber. Jérôme Boateng gewann mit der deutschen Auswahl mit 1:0.

Die Redaktion empfiehlt