Die US-Operation in Venezuela hat die Debatte darüber angeheizt, ob Donald Trump auch in Zukunft auf gewaltsame Interventionen zur Durchsetzung seiner Geopolitik setzen wird. Trumps Drohungen gegenüber Kuba nach der Venezuela-Intervention und seine wiederholt geäußerten Ambitionen in Bezug auf den Panamakanal und Grönland verunsichern die internationale Staatengemeinschaft, insbesondere die Regierungen der betroffenen Länder.
Kritik aus Russland und China
Russland und China äußerten scharfe Kritik am Vorgehen der USA, hielten sich aber ansonsten mit Reaktionen zurück. Ein Grund könnte sein: Russlands Staatschef Wladimir Putin und auch Chinas Präsident Xi Jinping betreiben in den von ihren Ländern beanspruchten Einflusssphären selbst eine ähnlich aggressive Außenpolitik.