Cartoonisten ziehen Trump durch den Kakao | Kultur | DW | 19.07.2018
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Karikaturen

Cartoonisten ziehen Trump durch den Kakao

Nach dem Treffen von Donald Trump und Wladimir Putin in Helsinki zeichnen sich Karikaturisten aus aller Welt die Finger wund. Auch auf Twitter kommen die lustigen Bildchen von den beiden Staatschefs gut an.

Dass sich Donald Trump hervorragend für Parodien jeglicher Art eignet, ist nichts Neues. Spätestens seit dem Amtsantritt des waltenden US-Präsidenten im Januar 2017 wimmelt es im Internet von Karikaturen seiner Person. Ins Auge stechen meist die orangefarbenen Haare oder die auffällig lange knallrote Krawatte. Dass Trump zudem dazu neigt, auf internationalen Gipfeltreffen mit abstrusen Auftritten aufzufallen, liefert noch dazu die nötige Situationskomik für gelungene Cartoons.

Und so stürzen sich Karikaturisten aus aller Welt in diesen Tagen wieder regelrecht auf Donald Trump und den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Nachdem der US-Präsident am Montag entgegen der Erkenntnisse der Geheimdienste eine Einmischung Russlands in den amerikanischen Wahlkampf ausgeschlossen hatte, hagelte es heftige Kritik von allen Seiten. Trump ruderte prompt zurück, behauptete, er habe sich bloß versprochen. Doch der Eindruck eines von Putin in die Knie gezwungenen US-Präsidenten hält sich hartnäckig.

Trump als Putins Trophäe

Und so findet sich der Kremlchef beispielsweise in einer Reihe wieder mit Didier Dechamps, dem Trainer der französischen Nationalmannschaft, sowie mit Tennisstar Novak Dokovic. Alle drei stemmen eine Trophäe in die Luft: Dechamps den Fifa WM-Pokal, Dokovic den Wimbledonkelch und Putin, ja wen wohl, einen zur Witzfigur degradierten Donald Trump. 

Der australische Karikaturist Peter Broelman setzte gar einen russischen Braunbären an Trumps Schreibtisch im Oval Office. Der US-Präsident liegt derweil als Trophäenteppich auf dem Boden seines Büros, regelrecht dahingestreckt.   

Schon im Jahr 2016 machte sich US-Cartoonist Nate Beeler über die beiden Staats-Präsidenten her. Auch hier zieht Trump den Kürzeren. Putin steht auf seiner Mähne, die er als von Russland annektiertes Gebiet ausweist. "Passt heute sogar noch besser", schreibt Beeler.

Besonders beliebt ist auf Twitter heute auch der aktuelle Titel des amerikanischen Time Magazine. Einfach mal wirken lassen:

"Offener Hochverrat" titelte am Dienstag das Boulevard-Tageszeitung New York Daily News und zeigt Trump, Hand in Hand mit Putin, die Waffe auf die USA gerichtet.

Auch wir von der DW haben uns in dem russischen Satire-Magazin Zapovednik mit Trumps Eskapaden befasst.

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