Auslands-Ticker: Sondereinsatz und Luftangriffe in Gaza | Aktuell Welt | DW | 12.11.2018
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News aus aller Welt

Auslands-Ticker: Sondereinsatz und Luftangriffe in Gaza

Internationale Nachrichten, gesammelt im DW-Ticker: Von einer Blamage für Suu Kyi, einem offenbar politisch motivierten Prozess in Tschetschenien, anscheinend Aussichtslosem beim Brexit und eskalierender Gewalt in Gaza.

Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sterben nach palästinensischen Angaben drei Menschen. Vorher feuern Palästinenser Raketen und Mörsergranaten auf Israel, ein Bus wird offenbar getroffen. Auslöser für die Gewalteskalation ist ein israelischer Spezialeinsatz im Gazastreifen, bei dem unter anderen ein Kommandeur der Hamas getötet wurde.

 

Amnesty entzieht Aung San Suu Kyi Ehrung

Die Friedensnobelpreisträgerin galt einst als Ikone der Menschenrechte. Jetzt entzieht ihr Amnesty International die höchste Auszeichnung,  die die Menschenrechtsorganisation zu vergeben hat. Die De-facto-Regierungschefin von Myanmar habe die Werte, für die sie einst stand, in beschämender Weise verraten, begründet AI-Generalsekretär Naidoo den Schritt.

 

Brexit-Sondergipfel in Gefahr

Das Ergebnis der Brexit-Verhandlungen steht und fällt am Ende mit der Lösung der irischen Grenzfrage. Und die scheint immer noch nicht gefunden zu sein. Und damit wäre auch der Plan von Premierministerin Theresa May hinfällig, das Brexit-Abkommen noch vor Weihnachten durch das Parlament zu peitschen.

 

Ein politischer Prozess?

Memorial-Chef Ojub Titijew muss sich in Tschetschenien wegen Drogenbesitzes vor Gericht verantworten. Viele Menschen bezeugen seine Unschuld, darunter auch die tschetschenische Amnesty-International-Chefin. Für sein Engagement für Menschenrechte ist Titijew erst kürzlich mit dem Vaclav-Havel-Preis des Europarates ausgezeichnet worden.

 

Desolate Sicherheitslage in Afghanistan

Mehr als 100 Menschen sind in den letzten Wochen in Afghanistan bei Anschlägen getötet worden. Die afghanischen Sicherheitskräfte sind nicht ausreichend ausgebildet und ausgestattet, um die Sicherheit im Land zu gewährleisten.

 

Ministerin auf Afrika-Tour

Die Bundesverteidigungsministerin hat im Niger ein Bundeswehr-Camp eröffnet. Es sei eine"gute Investition" , sagte Ursula von der Leyen. Zudem übergab sie im Rahmen der sogenannten Ertüchtigungsinitiative Lastwagen an die nigrischen Streitkräfte, die im Kampf gegen Extremisten und illegale Migration auf ausländische Unterstützung angewiesen sind. Von dort aus ging es weiter nach Mali, wo die Bundeswehr das Kommando über die EU-Ausbildungsmission  EUTM übernahm.

 

Westen verurteilt Ostukraine-Wahlen

In den ostukrainischen Rebellengebieten haben die Bürger neue Präsidenten und Parlamente bestimmt. "Rechtswidrig und illegitim" war das nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron. Sie hatten sich am Sonntag in Paris mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko getroffen.

 

Israelis und Palästinenser schießen aufeinander

Seit Monaten kommt es an Israels Grenze zum Gazastreifen immer wieder zu blutigen Protesten. Zuletzt hatte sich die Lage in dem Küstenstreifen mit Hilfe Ägyptens etwas beruhigt. Doch jetzt nährt ein schwerwiegender Zwischenfall Ängste vor einer neuen Eskalation.

 

Massen marschieren durch Warschau

200.000 Menschen haben in der polnischen Hauptstadt an die Ausrufung der Unabhängigkeit ihres Landes vor 100 Jahren erinnert. An dem Marsch beteiligten sich auch rechtsextremistische Gruppen und Neofaschisten. Die EU-Flagge brannte.

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