Auslands-Ticker: Putin will Trump treffen | Aktuell Amerika | DW | 23.10.2018
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Internationales

Auslands-Ticker: Putin will Trump treffen

Internationale Nachrichten - gesammelt im DW-Ticker: Vom russischen Gesprächsangebot trotz INF-Streits, von einer Cyberkampagne der USA gegen Russland und einer bisher einmaligen Zurückweisung gegenüber Italien.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat ein Gipfeltreffen mit USA-Präsident Donald Trump am Rande der Feierlichkeiten zum 100. Jahrestag des Ersten Weltkriegs in Paris vorgeschlagen. Dabei dürfte es um den angekündigten Austritt der USA aus dem wichtigen INF-Abrüstungsvertrag gehen.

Gefährderansprache im Internet

USA haben eine Cyberkampagne gegen Russland gestartet. "Lieber Troll in Russland, Sie werden beobachtet" - so oder so ähnlich darf man sich die Ansprache konkreter Personen vorstellen, die laut "New York Times" von den USA kontaktiert werden. Die Vereinigten Staaten machen sich Sorgen vor den Kongresswahlen im November - wegen "Fake News".

 

Annahme in Brüssel verweigert

Das gab es in der Geschichte der EU noch nie: Die Europäische Kommission schickt den Haushaltsentwurf eines Mitgliedsstaates postwendend zurück. Italien müsse innerhalb von drei Wochen nachbessern, schreibt Brüssel. Denn die Regierung in Rom habe "offen und bewusst" gegen ihre Verpflichtungen gegenüber der EU verstoßen.

 

Höfliche Mahnungen in Berlin

Hart in der Sache, aber verbindlich in der Form erinnert Bundespräsident Steinmeier seinen polnischen Amtskollegen Duda an die Verbindlichkeit des Rechts, genauer: des EU-Rechts. Polen war zuvor verurteilt worden, die Zwangspensionierung vieler Richter zu stoppen.

 

Polizei räumt Flüchtlingslager am Ärmelkanal

Das Flüchtlingslager in Calais galt als "Dschungel". Jetzt greift die Polizei im benachbarten Dünkirchen durch: Zum dritten Mal innerhalb von sieben Wochen räumt sie eine improvisierte Flüchtlingsunterkunft. Es gab dort weder Duschen noch Toiletten.

 

Start für Investorenkonferenz in Riad

Überschattet von der Affäre um den getöteten Journalisten Jamal Khashoggi hat in der saudischen Hauptstadt Riad eines der größten Wirtschaftstreffen der Welt begonnen. Mit der internationalen Investorenkonferenz möchte das Königreich den groß angelegten Umbau seiner stark vom Öl abhängigen Wirtschaft vorantreiben und um Geldgeber werben. 

 

"Mordkomplott im Fall Kashoggi"

Das saudische Königshaus habe den Journalisten Jamal Khashoggi bewusst ermorden lassen - das sagt der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. Während einer Fraktionssitzung seiner AKP lieferte Erdogan eine minuziöse Darstellung der Tat aus türkischer Sicht.

 

Trump:  "Mit mir kann man dieses Spiel nicht spielen" 

Trump im November 2017 mit Russlands Präsident Putin (picture-alliance/dpa/AP)

Trump im November 2017 mit Russlands Präsident Putin

US-Präsident Donald Trump hat Russland und China mit einer Aufstockung des amerikanischen Atomwaffenarsenals gedroht. Dies "beinhaltet China und beinhaltet Russland und beinhaltet jeden sonst, der dieses Spiel spielen will" sagte Trump in Texas. Sein Land werde seinen Bestand an Atomwaffen ausbauen, bis "die Leute zur Vernunft kommen."

 

Reiseziel Vertrauensbildung: Von der Leyen in China

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in Peking (Reuters/How Hwee Young)

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in Peking

Paraden, Mahnungen und ein möglicherweise aufgekündigtes Rüstungsabkommen: Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat zum ersten Mal die Volksrepublik China besucht. Bebachtungen unserer Reporterin Maximiliane Koschyk in Peking.

 

Premierministerin May wirbt für ihren Brexit-Dea

Theresa May im Parlament (picture-alliance/empics)

Theresa May im Parlament

Das Brexit-Abkommen ist zu 95 Prozent fertig - mit dieser Sicht der Dinge warb die angeschlagene britische Premierministerin May vor dem Parlament für ihren Kurs. Die EU-Kommission mochte ihrer Einschätzung zwar nicht direkt widersprechen, verwies jedoch darauf, dass sie vor allem quantitativ stimmt. 

 

NATO-Soldat in Afghanistan getötet

Ein Rettungshelikopter der US-Armee in Afghanistan (picture-alliance/ZUMA Wire/A. Dinner)

Ein Rettungshelikopter der US-Armee in Afghanistan

Ein NATO-Soldat ist in Afghanistan offenbar von einem Mitglied der afghanischen Sicherheitskräfte getötet worden. Wie schlagkräftig die Taliban inzwischen wieder sind, zeigt jedoch ein anderer Fall: Wie erst jetzt bekannt wurde, hatte bei einem Angriff auf ein hochkarätiges Treffen in der vergangenen Woche auch ein US-General Schussverletzungen erlitten.

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