Auslands-Ticker: Eskalation in Syrien | Aktuell Welt | DW | 31.10.2018
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News aus aller Welt

Auslands-Ticker: Eskalation in Syrien

Internationale Nachrichten: Warum eine Kurdenmiliz in Syrien den Kampf gegen die Terrormiliz IS aussetzt. Und warum die Aufhebung eines Todesurteils in Pakistan Proteste auslöst. Dies und mehr in unserem DW-Ticker.

Syrien SDF-Kämpfer in Qamischli (Getty Images/AFP/D. Souleiman)

SDF-Mitglieder tragen einen gefallenen Kämpfer in Syrien zu Grabe

Eine von den USA unterstützte kurdisch-arabische Rebellen-Allianz hat ihren Kampf gegen die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) im Osten Syriens vorerst eingestellt. Dies sei eine Reaktion auf Angriffe der türkischen Armee auf kurdische Kämpfer in der Region Kobane in Nordsyrien, erklärten die "Syrischen Demokratischen Kräfte" (SDF). Das Bündnis sprach von einer "Provokation" durch Ankara. Bei ihrem Kampf gegen den IS werden die SDF von den USA unterstützt. 

Freispruch einer Christin löst Unruhen in Pakistan aus

Sie soll den Propheten Mohammed beleidigt haben - das jedenfalls warfen muslimische Frauen aus einem Dorf in Pakistan ihrer christlichen Nachbarin Asia Bibi vor. Ein Gericht verurteilte die Frau daraufhin wegen Gotteslästerung zum Tode - erstmals in der Geschichte des Lands. Nun - acht Jahre später - wurde das Todesurteil überraschend aufgehoben. Tausende Islamisten protestierten gegen die Entscheidung.

Österreich steigt aus

Der UN-Migrationspakt soll die internationale Zusammenarbeit in der Migrationspolitik regeln und Standards im Umgang mit Flüchtlingen festlegen. Doch die rechtskonservative Regierung in Österreich fürchtet um ihre Souveränität - und zieht sich aus dem Pakt zurück, als drittes Land nach den USA und Ungarn.

 

Von der Leyen: NATO-Großmanöver ist Signal der Solidarität

Deutschland hat zum größten NATO-Manöver seit knapp 30 Jahren ehr Soldaten geschickt als alle anderen europäischen Alliierten. Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zog positive Zwischenbilanzder deutschen Beteiligung. "Unsere Bundeswehr kann richtig stolz darauf sein, was sie hier leistet", sagte die CDU-Politikerin bei einem Truppenbesuch in einem riesigen Feldlager nahe der norwegischen Stadt Rena. Allerdings gibt es einen wunden Punkt: die mangelhafte Ausrüstung.

 

Rückkehr des Rebellenführers

Im Südsudan versuchen die beiden Widersacher Präsident Salva Kiir und sein ehemaliger Stellvertreter zum dritten Mal zusammenzuarbeiten. Rebellenführer Machar kehrte nun - zwei Jahre nach seiner Flucht aus dem Bürgerkriegsland - in die Hauptstadt Juba zurück - zur Feier des im August vereinbarten Friedensabkommens.

 

Hunderte Festnahmen bei Schiiten-Protesten in Nigeria

Bei Protesten einer schiitischen Glaubensvereinigung in Nigeria hat die Polizei mehr als 400 Mitglieder der Gruppe festgenommen. Den Demonstranten werde Waffenbesitz und Teilnahme an gewaltsamen Protesten vorgeworfen, erklärte ein leitender Polizeibeamter in der Hauptstadt Abuja. Bei Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften waren nach Angaben der Schiiten von der Islamischen Bewegung Nigerias seit Samstag rund 40 Menschen getötet worden. Das Militär sprach von sechs Toten. 

 

Die Waffen sollen schweigen

Innerhalb der kommenden 30 Tage sollen alle Konfliktparteien im Jemen die Waffen ruhen lassen und die Angriffe einstellen, fordert die US-Regierung. Ziel sind Friedensverhandlungen mit allen Beteiligten.

Das unerkannte Leid

An jedem Tag mindestens eine Naturkatastrophe: Wasser, Feuer, Stürme, Beben, Dürren oder Vulkanausbrüche. Und mit den Folgen bleiben viele Menschen allein. In Summe sind es Millionen, die unerreichbar sind, von denen niemand weiß, oder die niemand versteht. Das Rote Kreuz hat allen Grund, daran zu erinnern.

Der unerwünschte Besuch

Der US-Präsident ist mit Frau, Tochter und Schwiegersohn nach Pittsburgh gereist, wo elf Juden dem Anschlag eines Fanatikers zum Opfer gefallen waren. Was als Geste der Anteilnahme gedacht war, kam nicht bei allen gut an: 1500 Menschen protestierten gegen den Kondolenzbesuch von Donald Trump - ein höchst ungewöhnlicher Vorgang.

Die versuchte Verschwörung

Wenn Robert Mueller seine Reputation verlöre, wäre Donald Trump wohl aus dem Schneider. Aus diesem Grund muss man schon genauer hinschauen, wenn der US-Sonderermittler in der Russlandaffäre möglicherweise das Ziel einer Schmierenkampagne werden sollte. Und deshalb ermittelt das FBI.

Die (nicht mehr so schöne) Braut

Die einst so stolze Alitalia steht etwas verloren auf dem Heiratsmarkt. Ein möglicher Freier hat sich schon abgewendet, die beiden übrig gebliebenen gehören nicht mehr zur ersten Garnitur. Da wird Väterchen Staat wohl entscheiden müssen, ob die Braut besser in der Familie bleibt.

Das Ende des Wachstums?

Facebook-Chef Zuckerberg bereitet seine Investoren auf härtere Zeiten vor. Dabei geht es dem Netzwerk-Konzern derzeit noch prächtig. Der Verlust an Image und Kunden in Europa kann allein schon in Nordamerika bestens ausgeglichen werden. Und in anderen Teilen der Welt wächst Facebook unaufhörlich.

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