Aus Protest auf die Freiheitsstatue geklettert | Aktuell Amerika | DW | 04.07.2018
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USA

Aus Protest auf die Freiheitsstatue geklettert

Aus der Ferne war die Aktion nur schwer zu erkennen. Aber der Protest gegen die Politik des US-Präsidenten an der Freiheitsstatue in New York hatte für Touristen unmittelbare Auswirkungen.

Eine Protestaktion gegen die Migrationspolitik von US-Präsident Donald Trump an der New Yorker Freiheitsstatue hat zu Festnahmen und zur Räumung der Touristenattraktion geführt. Als Vorsichtsmaßnahme sei die Insel Liberty Island, die rund 2,5 Kilometer vor der Südspitze Manhattans liegt, geräumt worden, berichtete der Sender CNN. Polizisten bemühten sich, eine Frau, die auf den Sockel der berühmten Statue geklettert war, zur Aufgabe zu bewegen.

"Rise and Resist"

Mitglieder einer Aktivisten-Gruppe mit der Bezeichnung "Rise and Resist" bekannten sich zu der Protestaktion am Unabhängigkeitstag der USA. Sie hatten am Fuß der Freiheitsstatue eine Fahne mit der Aufschrift "Abolish ICE" ausgerollt. Damit riefen sie zur Abschaffung der Polizeibehörde "Immigration and Customs Enforcement" (ICE) auf. Beamte dieser Behörde waren immer wieder durch als überhart kritisiertes Durchgreifen gegen Migranten aufgefallen. Nach US-Medienberichten wurden insgesamt sieben Demonstranten festgenommen.

ml/qu (afp, dpa, ape)

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