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Interaktiv

Obamas Nobelpreis ist "vorauseilendes Wunschdenken"

Die Verleihung des Friedensnobelpreises an US-Präsident Barack Obama sorgt für reges Feedback von unseren Usern. Auch die Äußerungen von Bundesbank-Vorstand Sarrazin sind weiterhin ein Thema.

Themenbild Feedback

Friedensnobelpreis

Äußerst fragwürdig! Normalerweise ergeht der Preis an Personen, die bereits etwas bewirkt oder geschaffen haben. Obama mag für gute Absichten stehen, diesbezügliche Fakten ist er uns aber noch schuldig. Insofern kann man bei der Verleihung des Nobelpreis-Komitees eigentlich nur von vorauseilendem Wunschdenken ausgehen. Weit eher verdient als irgendein Prominenter hätten diese Auszeichnung die Teilnehmer der Leipziger Montagsdemonstrationen, die unter Inkaufnahme persönlicher Verfolgung und Repressalien dem DDR-Regime trotzten und ihren Freiheitswillen zeigten. Diese mutigen Aktionen haben wirklich mitgeholfen, die Welt zu verändern. Der US-Präsident kann das für sich noch nicht in Anspruch nehmen! (Hans Lauterfeld, Mexiko)

Die Reihenfolge Gedanke-Wort-Tat dürfte doch bekannt sein. Dass endlich der Geist und die Hoffnung als zu Wirkendes anerkannt wurde, finde ich hoffnungsvoll und bin begeistert. Welt, mach weiter so und Du hast eine Chance! (Do Pfrogner, Deutschland)

Sehr geehrter Herr Barack Obama, hiermit möchte ich Sie für Ihre Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis beglückwünschen. Schon Ihre Vision vom atomwaffenfreien Weltfrieden ist die Voraussetzung für einen atomwaffenfreien Weltraum und dessen friedliche Nutzung für die mit künstlicher Atmosphäre geschaffene Besiedelung beispielsweise des Mondes oder des Mars. Mit der Durchsetzung Ihrer Zukunfts-Politik und der Unterstützung aller kooperativen Länder der Welt lässt sich das gemeinsame allumfassende Friedensbestreben im gesamten Universum verwirklichen, davon bin ich überzeugt. (George Morel, USA)

Obama führt noch immer einen brutalen Krieg in Afghanistan mit vielen zivilen Opfern. Guantanamo ist immer noch nicht aufgelöst und US-Truppen halten weiterhin, nach einem völkerrechtswidrigen Krieg, den Irak besetzt. Auch hat er es bisher nicht geschafft, die völkerrechtswidrige Siedlungspolitik der israelischen Regierung in den besetzten Gebieten zu beenden. Ebenso schweigt er zu der atomaren Aufrüstung Israels. Womit hat er also den Friedensnobelpreis verdient? (Gerhard Lange, Deutschland)

Sarrazin

Herr Thilo Sarrazin hat im schönen aber armen Berlin, der Stadt in der ich inzwischen über 25 Jahre meine Wahlheimat habe, unbeeindruckt von aller Kritik und ohne den geringsten Schimmer an Ahnung von den Menschen und den Dingen die er durch den Schmutz gezogen hat, wirklich lange genug gewütet. Inzwischen hat er sich dermaßen selbst disqualifiziert, dass ich mich nur noch frage, was er in nächster Zukunft noch an unsäglichen Äußerungen produzieren darf, um endlich einmal in den verdienten (Vor-)Ruhestand befördert werden zu können? (Rainer Schirmer, Deutschland)

Ich habe den Eindruck, dass selten von der Türkei positiv berichtet, geredet und erzählt wird. Erfolgreiche türkische Leute in Deutschland werden so dargestellt, als ob diese die großen Ausnahmen wären. Herr Sarrazin hat nur das ausgesprochen, was über 50% der Menschen in Deutschland über Türken denken. Ist dies nicht erschreckend? (Ayse Yildrim, Türkei)

Dass es immer mehr Muslime auf der Erde und auch in Deutschland gibt, wäre dann nicht Besorgnis erregend, gäbe es nicht den Absolutheitsanspruch beim Islam, der aber auch bei den beiden anderen monotheistischen Religionen Christen- und Judentum besteht! Diese sich gegenseitig ausschließenden und diskriminierenden Ansprüche erheben den Anspruch, jeweils die allein wahre und gültige Religion zu sein und als solche anerkannt zu werden. Dies hat verständlicherweise bisher schon zu sehr vielen Millionen gegenseitiger Ermordungen geführt. Um weiteren Bluttaten vorzubeugen, bedarf es äußerster Anstrengungen aller friedfertigen Regierungen dieser Erde, die Religionsführer davon zu überzeugen, diese extrem unrealistischen, inhumanen und menschenrechtswidrigen Ansprüche aufzugeben. (Reiner Moysich, Deutschland)

Nahost-Konflikt

Israel ist ohne Zweifel in die Reihe der Schurkenstaaten einzureihen. Es wird Zeit, dass die internationale Gemeinschaft entsprechende Konsequenzen zieht und das Land ächtet, bis die widerrechtliche Besetzung der seit '67 besetzten Gebiete und der Landraub an den Palästinensern rückgängig gemacht und entschädigt wird und die für die Kriegsverbrechen Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. (Knut Meckermann, Deutschland)

Es ist sehr traurig, dass die Palästinenser immer wieder denselben Fehler machen. Sie möchten einen eigenen Staat aber vergessen, dass nur wir, die Israelis, Ihnen dazu verhelfen können. Wenn man so weiter macht wird es nie Frieden geben. (Manfred Wolff, Israel)

Die massenweise Tötungen von Frauen und Kinder durch israelische Militärs im vergangenen Gazakrieg grenzt an Völkermord. Die Verantwortlichen dieser Morde gehören vor den Internationale Strafgerichthof. Sonst müssten wir diese Institution abschaffen und die schon Verurteilten wieder frei herumlaufen lassen. Israel darf kein Sonderstatus gewährt werden. Schon allein weil Sie nie UN-Resolutionen umgesetzt haben! (Walter Krauer, Schweiz)

Berlusconi

Silvio Berlusconi wird sich durch nichts aufhalten lassen. Es wird immer wieder neue Gesetze und Dekrete zu seinen Gunsten geben. Solange er sich nur um seine Person und seine Macht kümmert und dabei so wichtige Themen wie den Staatshaushalt und die Schattenwirtschaft nicht angeht wird eines Tages die EU und der EURO geschwächt werden. Eine Person wie Silvio Berlusconi wird auch nicht davor zurückschrecken fehlende EUROs schwarz zu drucken.(Alphonse Tobler, Schweiz)

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