Venezuela - ein Land, in dem Benzin lange Zeit billiger war als Wasser. Und das Land mit den größten Erdölreserven der Welt. Seit dem 3. Januar ist das südamerikanische Land im Rampenlicht. In einer völkerrechtswidrigen Nacht-und-Nebel-Aktion haben US-Spezialkräfte den umstrittenen Machthaber Nicolás Maduro entführt und nach New York gebracht. Wie es politisch in Venezuela weitergeht, ist unklar. Klar ist aber: Donald Trump zeigt großes Interesse an den venezolanischen Ölvorkommen.
Doch welches Potenzial hat Venezuela wirklich? Können Ölkonzerne die Förderung schnell hochfahren - und was bedeutet das für die Ölpreise? Darüber sprechen wir heute mit Andreas Goldthau, Direktor der Willy Brandt School of Public Policy an der Universität Erfurt. Mit Blick auf die weltweit sinkende Nachfrage nach Öl sagt er: "Venezuela sitzt auf einem Produkt, das die Welt nicht mehr braucht."
Redakteur am Mikrofon: Nicolas Martin
Technik: Michael Springer
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