USA kommen bei Impfungen voran | Aktuell Amerika | DW | 19.04.2021
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Corona

USA kommen bei Impfungen voran

Im vergangenen Jahr waren die USA in der Corona-Pandemie ein einziger Krisenherd. Doch bei den Immunisierungen fällt die Bilanz gut aus. Unklar ist noch, wie es mit dem Vakzin von Johnson & Johnson weitergeht.

USA Covid-19 Impfkampagne der FEMA in Miami

Ein Impfzentrum in Miami

Mehr als die Hälfte aller erwachsenen US-Bürger haben mindestens eine Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten. Die Gesundheitsbehörde CDC gab ihre Zahl mit rund 130 Millionen Bürgern im Alter über 18 Jahre an. Dies entspreche 50,4 Prozent aller Erwachsenen. Rund 84 Millionen Volljährige haben demnach bereits den kompletten Impfschutz, dies entspreche 32,5 Prozent aller Erwachsenen.

Immer noch "prekäre Lage"

Zuletzt wurden in den Vereinigten Staaten im Schnitt mehr als drei Millionen Menschen pro Tag geimpft. Begonnen hatte die Kampagne im Dezember. Trotz der Erfolge warnte der führende Immunologe Anthony Fauci, das Land sei immer noch in einer "prekären Lage". Die US-Behörden hatten vor knapp einer Woche eine Aussetzung der Anwendung des Corona-Vakzins von Johnson & Johnson wegen möglicher Nebenwirkungen empfohlen.

USA Dr. Anthony Fauci

Dr. Anthony Fauci

Fauci sagte dem Sender ABC, er gehe davon aus, dass bis kommendem Freitag geklärt sei, ob die Impfungen mit dem Vakzin des US-Herstellers wieder aufgenommen werden könnten. Auch wenn er der Entscheidung nicht vorgreifen wolle, gehe er von einer Wiederaufnahme aus, wenn auch mit Beschränkungen.

ml/wa (afp, dpa) 

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