US-Missionar aus Venezuela wieder zu Hause | Aktuell Amerika | DW | 27.05.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Amerika

US-Missionar aus Venezuela wieder zu Hause

Kaum im Land, war Joshua Holt von Venezuelas Polizei festgenommen worden. Der Mormone aus Utah saß jahrelang im Gefängnis - weil die Regierung von Präsident Nicolás Maduro ihm Untergrundaktivitäten vorwarf.

Zwei Jahre nach seiner Festnahme ist Joshua Holt wieder frei. US-Präsident Donald Trump empfing den Mormonen-Missionar aus Utah nach seiner Rückkehr zusammen mit dessen Frau im Weißen Haus in Washington. Holt erklärte, er sei überwältigt.  

Kurz nach seiner Ankunft in Venezuela war er festgenommen worden. Die Regierung in Caracas warf ihm vor, er habe die Aufstellung bewaffneter Gruppen in Venezuela organisiert, um die Stellung des sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro ins Wanken zu bringen.

Venezuela Laurie Holt Ehefrau von Joshua Holt (picture alliance/AP Photo)

Joshua Holts Mutter zeigt dem Fotografen ein Bild ihres Sohnes (Archivbild)

"Harte Anstrengungen"

Der republikanische Senator Orrin Hatch aus Utah teilte mit, nach zwei Jahren "harter Anstrengungen" sei es gelungen, die Freilassung von Holt und seiner venezolanischen Frau Thamy Holt zu erreichen. 

Die USA fahren seit Jahren einen harten Kurs gegen den venezolanischen Staatschef, dem sie die Aushöhlung der Demokratie in dem ölreichen südamerikanischen Land vorwerfen. Nach dem umstrittenen Wahlsieg Maduros bei der Präsidentenwahl am 20. Mai hatte Washington neue Wirtschaftssanktionen verhängt. Beide Ländern wiesen wechselseitig Diplomaten aus.

Am Vortag von Holts Freilassung war der republikanische US-Senator Bob Corker mit Maduro in Caracas zusammengetroffen. Utahs Senator Hatch dankte Corker für dessen "entscheidende Bemühungen" in dem Fall.

ml/jj/ie (dpa, afp)

Die Redaktion empfiehlt