Tote und Verletzte bei Selbstmordanschlag in Somalia | Aktuell Afrika | DW | 09.05.2018
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Terrorismus in Afrika

Tote und Verletzte bei Selbstmordanschlag in Somalia

Bei dem Attentat im Süden des Landes starben mindestens zehn Menschen und der Täter, viele andere wurden verletzt. Möglicherweise gibt es erste Hinweise auf die Hintergründe der Tat.

Die Bombe explodierte auf einem belebten Marktplatz in der Region Wanlaweyn im Süden Somalias. Ein Polizist sagte der Nachrichtenagentur dpa, ein Mann auf einer Autorikscha habe sich in die Luft gesprengt und dabei zehn Menschen mit in den Tod gerissen.

Die Toten seien alle Zivilisten, so der Polizist. Die Nachrichtenagentur AFP zitiert dagegen einen Augenzeugen, der auch Uniformierte unter den Toten gesehen haben will. Mindestens zehn der Verletzten mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Ziel des Anschlags war offenbar ein Militärfahrzeug.

Keine Hinweise auf die Täter

Die Region Wanlaweyn liegt ungefähr 70 Kilometer nördlich der somalischen Hauptstadt Mogadischu und nahe der Baligdogle Airbase. Auf dem Luftwaffenstützpunkt sind Spezialkräfte der USA stationiert.

Zunächst reklamierte niemand die Tat für sich. Allerdings kommt es in Somalia immer wieder zu Anschlägen der Terrororganisation Al-Shabaab. Die mit Al-Kaida verbundenen sunnitischen Fundamentalisten kämpfen in dem Land am Horn von Afrika seit Jahren für die Errichtung eines sogenannten Gottesstaates.

mak/se (dpa, afpe)

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