Tote nach Bootsunglück vor Tunesien | Aktuell Europa | DW | 03.07.2021
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Migration

Tote nach Bootsunglück vor Tunesien

Wieder sind auf der Mittelmeerroute Flüchtlinge und Migranten ertrunken. Vor der tunesischen Küste werden nach Angaben des Roten Halbmondes mindestens 43 Migranten nach einem Schiffsunglück vermisst.

Bootsflüchtlinge auf dem Mittelmeer

Bootsflüchtlinge auf dem Mittelmeer (Archivbild)

Die Migranten hätten versucht, von Libyen aus über das Mittelmeer nach Italien und damit in die Europäische Union zu gelangen, teilte die Hilfsorganisation mit. 84 Menschen seien gerettet worden.

Das Boot war in Suwara an der nordwestlichen Küste Libyens gestartet. An Bord waren Menschen aus Ägypten, Sudan, Eritrea und Bangladesch. Häufig ist die italienische Insel Lampedusa das Ziel für Migranten, die versuchen, über den gefährlichen Seeweg in kleinen, oft überfüllten und kaum seetauglichen Booten von Afrika nach Europa zu gelangen. Erst Anfang Juni kamen mehr als 20 Migranten aus Afrika bei einem Schiffsunglück vor der tunesischen Küste ums Leben. Auch sie wollten nach Italien.

Fast 19.800 Migranten sind seit Anfang des Jahres in Italien gelandet und registriert worden. Im gleichen Zeitraum im Jahr 2020 waren es 6.700 Menschen - das zeigen aktuelle Zahlen des italienischen Innenministeriums.

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Lebensgefährliche Flucht nach Lampedusa

nob/ml (rtr, afp)

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