Steinmeier: ″Pandemie wird uns Zukunft nicht nehmen″ | Aktuell Deutschland | DW | 29.11.2020
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Bundespräsident

Steinmeier: "Pandemie wird uns Zukunft nicht nehmen"

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat der Bevölkerung zum Beginn der Adventszeit Mut zugesprochen. Obwohl wegen der Corona-Krise zunächst weiter Verzicht gefragt sei, könne Deutschland voller Zuversicht sein.

Die Fortschritte der medizinischen Forschung gäben Hoffnung, dass die Pandemie nicht dauerhaft den Alltag beherrsche. "Die Pandemie wird uns die Zukunft nicht nehmen", schrieb das Staatsoberhaupt in einem Gastbeitrag für die "Bild am Sonntag".

Zusammenhalt in rauen Zeiten

Steinmeier lobte das Verhalten der Bevölkerung in der Krise seit dem Frühjahr. "Rücksicht und Solidarität der überwältigenden Mehrheit der Deutschen zeigen, dass unsere Gesellschaft zusammenhält, auch wenn die Zeiten rauer sind." Die vielfältige Unterstützung für diejenigen, die von der Krise besonders hart getroffen seien, bewiesen, dass die Demokratie der Krise nicht ohnmächtig gegenüberstehe, schrieb der Bundespräsident.

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Weihnachtsbeleuchtung ja, Weihnachtsmärkte gibt es im Corona-Jahr aber nicht

Aktuell sei aber aus Gründen des Infektionsschutzes Verzicht gefragt auf vieles, was die dunklen Tage normalerweise zum Leuchten bringe: "Der Besuch des Weihnachtsmarktes, das Beisammensein mit lieben Menschen, Weihnachtsfeiern im Verein, gemeinsames Singen... Der Verzicht auf all das fällt schwer - auch mir persönlich!"

Abstand ja, Nähe auch

Die Adventswochen seien in diesem Jahr stiller. "Aber auch wenn wir Abstand zueinander halten, können wir uns nahe sein", schrieb Steinmeier und appellierte: "Zeigen wir den Menschen um uns herum Aufmerksamkeit und Zuneigung, schenken wir Hoffnung und öfter mal ein freundliches Wort, greifen wir zum Telefon oder schreiben wir - ganz altmodisch - mal wieder einen Brief!"

Er wünsche allen Menschen hierzulande Zuversicht und Zusammenhalt. "Bleiben wir beieinander und geben wir acht aufeinander: jetzt in den Zeiten von Corona und auch in der Zeit danach!"

haz/ack (dpa, rtr)

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