Russland schickt Unterstützung für Nicolás Maduro | Aktuell Amerika | DW | 25.03.2019
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Venezuela-Krise

Russland schickt Unterstützung für Nicolás Maduro

Zwei russische Militärflugzeuge mit Soldaten und Hilfsgütern sind auf dem Flughafen der venezolanischen Hauptstadt Caracas gelandet. Wie es heißt, im Rahmen der technischen und militärischen Kooperation beider Länder.

Venezuela Caracas Flughafen russisches Flugzeug (Reuters/C. Jasso)

Flugzeug mit russischer Flagge am Heck auf dem Simon Bolivar International Airport in Caracas

An Bord seien 99 russische Soldaten und 35 Tonnen Material gewesen, berichtete die russische Nachrichtenagentur Sputnik, ohne sich zum Inhalt der Lieferung zu äußern. Journalisten mehrerer Nachrichtenagenturen berichteten, sie hätten eine der russischen Maschinen am Hauptstadtflughafen von Caracas gesehen. Das Flugzeug werde von venezolanischen Sicherheitskräften bewacht.

Medien berichten von Ankunft hochrangiger Militärs 

Laut venezolanischen Medien handelt es sich bei den Flugzeugen um eine Transportmaschine Antonow 124 und eine Iljuschin 62. Die russische Delegation stehe unter der Leitung des Stabschefs der russischen Landstreitkräfte, Wassili Tonkoschkurow, berichtete der venezolanische Fernsehsender NTN24.

Ein venezolanischer Regierungsvertreter, der anonym bleiben wollte, sagte der Nachrichtenagentur Associated Press, die russischen Militärs seien im Rahmen der militärischen Zusammenarbeit zwischen den verbündeten Staaten nach Caracas gekommen. Es gehe um die Themen Wartung, Ausrüstung, Training und Strategie.

Russland hatte seine militärische Zusammenarbeit mit dem sozialistisch regierten erdölreichen südamerikanischen Land schon vor Jahren ausgebaut. Im derzeitigen Machtkampf in Venezuela steht Moskau - wie auch China, die Türkei und Kuba - hinter dem umstrittenen Staatschef Nicolás Maduro.

Die USA und rund 50 weitere Staaten haben sich dagegen hinter Oppositionsführer Juan Guaidó gestellt, der sich im Januar selbst zum Übergangspräsidenten erklärt hatte. Washington hat ein militärisches Vorgehen gegen Maduro nicht ausgeschlossen.

qu/se (afp, rtre, ape)

 

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