Russische Behindertensportler auch gesperrt | Sport-News | DW | 20.12.2017
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Paralympics

Russische Behindertensportler auch gesperrt

Das Internationale Paralympische Komitee hat die Suspendierung russischer Athleten für die Paralympics in Pyeongchang 2018 bestätigt. Die abschließende Entscheidung darüber soll im neuen Jahr fallen.

Komplett-Ausschluss der russischen Behindertensportler oder nicht? Das entscheidet das Internationale Paralympische Komitee (IPC) Ende Januar. Bei einer Sitzung des IPC-Boards am Dienstag in London wurde die Sperre des Paralympischen Komitee Russlands (RPC) aber definitiv Aufrechterhalten. Erst wenn das RPC wieder zugelassen wird, können die Russen an den Winter-Paralympics in Pyeongchang vom 9. bis 18. März 2018 teilnehmen.

Schlüsselkriterien müssen erfüllt werden

Bei den Sommer-Paralympics 2016 hatte das IPC wegen des mutmaßlich staatlich organisierten Dopingsystems alle russischen Behindertensportler ausgeschlossen. Für seine Wiederzulassung muss der russische Verband noch fünf der sieben vom IPC geforderten Schlüsselkriterien erfüllen. Die zwei wichtigsten Punkte sind die Aufhebung der Suspendierung der Anti-Doping-Agentur RUSADA sowie die Anerkennung und Akzeptanz des McLaren-Berichts. 

Russische Sportler können aber nach wie vor im alpinen Skisport, Biathlon, Langlauf und Snowboard unter bestimmten Bedingungen als neutrale Athleten an Qualifiktionswettkämpfen teilnehmen. Sollte das IPC im kommenden Jahr pro Russland entscheiden, könnten qualifizierte russische Athleten in Pyeongchang an den Start gehen. 

mrl/tk (sid und dpa)

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