Rock am Ring und Rock im Park starten | Musik | DW | 01.06.2018
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Open Air

Rock am Ring und Rock im Park starten

Die Festivalsaison geht los! Der erste Blockbuster ist das Zwillingsfestival "Rock am Ring" und "Rock im Park" mit jeweils 85.000 Zuschauern und Top-Acts wie den Foo Fighters und Thirty Seconds to Mars.

Es ist soweit: "Rock am Ring" und "Rock im Park" gehen in die nächste Runde. In diesem Jahr freuen sich die Fans auf Bands, die ein musikalisch breites, aber dennoch rocklastiges Spektrum abdecken. Um nur wenige zu nennen: Antilopengang, Avatar, Bad Religion, Bilderbuch, Bullet For My Valentine, Casper, Good Charlotte, Kreator, Milky Chance, Rise Against, Stone Sour. Top Acts sind Thirty Seconds to Mars, Muse und die Foo Fighters. Das letzte Konzert am Sonntagabend am Nürburgring spielen die Gorillaz und in Nürnberg schickt die Post-Hardcore-Band AlexisOnFire die Fans nach Hause.

Foo Fighters Dave Grohl (Getty Images/I. Gavan)

Foo Fighters-Chef Dave Grohl

Wie wird das Wetter?

Fast kann man es Tradition nennen, dass das Wetter am Nürburgring meistens sehr ungemütlich ist - mit teils heftigen Gewittern. Auch in diesem Jahr stehen pünktlich zum Festivalbeginn die ersten Zelte unter Wasser. Insgesamt soll es am Wochenende aber ein wenig ruhiger zugehen, allerdings nicht ganz warm: Angesagt sind Temperaturen von etwa 18 Grad Celsius und immer wieder Regen, dies vor allem am Freitag - da kann auch schon mal ein ordentliches Gewitter runterkommen. Camper sollten ihre Zelte vernünftig sichern. Zum Sonntag hin soll es aber besser und immerhin über 20 Grad werden.

Ähnliches wird für Nürnberg vorausgesagt, dort sind es dann etwa zwei Grad wärmer.

Unwetter Rock am Ring 2016 (picture-alliance/dpa/T. Frey)

Sowas braucht kein Mensch - gehört aber oft dazu...

Regen gibt es trotzdem, der soll aber auch hier bis Sonntag nachlassen. Nachts wird es nicht kälter als 15 Grad werden, was ganz angenehm für die Camper ist.

Wie sieht es mit der Sicherheit aus?

Die Sicherheitsmaßnahmen werden in diesem Jahr noch einmal verschärft. 2017 musste "Rock am Ring" wegen einer Terrorwarnung am ersten Tag unterbrochen werden. Der Grund: Es gab Verwirrung um die Namen zweier Mitarbeiter, die zunächst nicht identifiziert werden konnten. Die Besucher mussten auf den Headliner "Rammstein" verzichten, verließen aber das Festivalgelände in friedlicher Stimmung.

Das Personal sowie die Logistikmitarbeiter werden in diesem Jahr noch gründlicher durchleuchtet, verspricht das zuständige Landeskriminalamt, das jetzt schon emsig dabei ist, die Personalien zu überprüfen. Außerdem sind Festivalbesucher aufgerufen, sich bei jedem Verdacht an das Sicherheitspersonal zu wenden.

Gibt's noch Karten?

Für beide Festivals gibt es noch Tickets in verschiedenen Kategorien zu kaufen. Hier gibt es Infos zu den Rock am Ring-Tickets und den Rock im Park-Tickets.

Wer sich das Ganze lieber gemütlich zu Hause am Computer oder auf dem Smartphone angucken möchte, der kann den Live-Stream kostenlos nutzen; gestreamt wird allerdings nur "Rock am Ring". Mehr Infos dazu gibt es hier.

Erstmals fand "Rock am Ring" 1985 statt. Zweimal ist es wegen Besuchermangels ausgefallen (1989 und 1990). Doch dann boomte es so sehr, dass Veranstalter Marek Lieberberg in Bayern das Zwillingsfestival "Rock im Park" auf die Beine stellte. Es wechselte ein paar Mal seinen Austragungsort, bis das Nürnberger Zeppelinfeld zum Stammplatz wurde. Jährlich kommen zu beiden Festivals jeweils etwa 85.000 Zuschauer.

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