Rennläuferin Forster holt zweites Gold bei Paralympics | Aktuell Welt | DW | 18.03.2018
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Paralympische Winterspiele

Rennläuferin Forster holt zweites Gold bei Paralympics

Schöner hätten die Paralympics aus deutscher Sicht nicht enden können: Am Schlusstag fuhr Anna-Lena Forster mit dem Monoskibob der Konkurrenz davon und gewann damit die insgesamt siebte deutsche Goldmedaille.

Paralympics Pyeongchang 2018 Frauen Slalom Anna-Lena Forster (picture-alliance/Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa)

Anna-Lena Forster jubelt über ihren zweiten Medaillengewinn in Pyeongchang

Bereits in der Super-Kombination holte Anna-Lena Forster Gold in Pyeongchang. Nun gelang ihr mit ihrem Sieg im Slalom in der sitzenden Klasse der zweite Medaillengewinn bei den Paralympics. Am Schlusstag der Winterspiele für Sportler mit Behinderung erreichte sie mit einem Vorsprung von 5,37 Sekunden die Ziellinie und verwies die Japanerin Momoka Muraoka und die Österreicherin Heike Eder auf die Plätze.

"Diese Spiele waren eine Achterbahn der Gefühle", erklärte Forster nach ihrem Titelgewinn. "Am Anfang war ich am Boden, nun habe ich zweimal Gold. Das ist krass, verrückt, einfach Hammer." Ihre Teamkollegin Anna Schaffelhuber verpasste einen Platz auf dem Treppchen dagegen knapp. Nach dem ersten Durchgang lag sie auf Rang vier, im zweiten Lauf verlor sie während der Fahrt eine Verkleidung ihres Monoskibobs, fuhr aber dennoch ins Ziel und verteidigte ihre Platzierung des ersten Durchgangs.


Sieben Goldmedaillen

Für das deutsche Team war der Slalom-Lauf der letzte Wettkampf in Pyeongchang. Mit insgesamt 19 Medaillen, darunter sieben goldene, kann der Deutsche Behindertensportverband (DBS) eine erfolgreiche Bilanz der Paralympics ziehen. Bei den vorherigen Winterspielen in Sotschi war der DBS nur auf 15 Medaillen gekommen, davon nicht zuletzt dank Schaffelhuber aber neun goldene.

djo/qu (dpa, sid)