Raubkunst-Rückgabe - Stellt sich Deutschland seiner Kolonialgeschichte? | Auf den Punkt | DW | 06.05.2021
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Auf den Punkt

Raubkunst-Rückgabe - Stellt sich Deutschland seiner Kolonialgeschichte?

Wird die Rückgabe der Benin-Bronzen zum Wendepunkt im Umgang mit dem kolonialen Erbe Europas? Die großen Museen Europas sind voll mit Raubkunst aus den ehemaligen Kolonien. Unsere Gäste: Carola Lentz (Goethe-Institut), Mnyaka Sururu Mboro (Berlin Postkolonial e.V.), Bonaventure Soh Bejeng Ndikung (SAVVY Contemporary)

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Mnyaka Sururu Mboro, arbeitet für die Stiftung Berlin Postkolonial. Er sagt: "Noch wichtiger als die Rückgabe der Kulturgüter sind die Rückgabe der Gebeine unserer Vorfahren, die zum Teil noch immer hier liegen."

 

 

Bonaventure Soh Bejeng Ndikung arbeitet als Kurator und Autor. Er sagt: "Es ist kein Geheimnis, dass der Kolonialismus - in all seinen Formen und Schattierungen - ein Verbrechen gegen die Menschheit ist."

 

 

Carola Lentz, Ethnologin und Präsidentin des Goethe-Instituts. Sie ist überzeugt: „Die längst überfällige Restitution von Kulturgütern aus kolonialen Kontexten kann Verbindungen stiften. Das eröffnet neue Möglichkeiten für den Kulturaustausch zwischen Deutschland, Europa und den Herkunftsgesellschaften.“