Novum: Helene Fischers Appell gegen Gewalt und Rassismus | Musik | DW | 05.09.2018
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Reaktion auf Chemnitz

Novum: Helene Fischers Appell gegen Gewalt und Rassismus

Eigentlich schweigt Deutschlands Schlager-Königin, wenn es um Politisches geht - bis jetzt. In Berlin hat Helene Fischer ihre Fans nun ausdrücklich dazu aufgerufen, ein Zeichen gegen Gewalt und Rassismus zu setzen.

Helene Fischer auf der Bühne in Hamburg. (picture-alliance/dpa/A. Heimken)

Helene Fischer bei einem Auftritt in Hamburg 2017

Schlagersängerin Helene Fischer hat bei einem Konzert in Berlin an ihre Fans appelliert, ein Zeichen gegen Rassismus und Gewalt zu setzen. Vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse in Chemnitz sagte sie am Dienstagabend (04.09.2018) auf der Bühne der Mercedes Benz-Arena: "Erhebt gemeinsam mit mir die Stimmen: gegen Gewalt, gegen Fremdenfeindlichkeit." Das Publikum reagierte mit verhaltenem Jubel darauf.

Wenige Stunden vor dem Auftritt hatte die 34-Jährige sich auf Instagram und Facebook zu den ausländerfeindlichen Übergriffen in Chemnitz geäußert. "Wir können und dürfen nicht ausblenden, was zur Zeit in unserem Land passiert, doch wir können zum Glück auch sehen wie groß der Zusammenhalt gleichzeitig ist - das sollte uns stolz machen", schrieb Fischer Stunden vor dem Konzert.

Ausnahme von der Regel

Bisher hatte Deutschlands Schlager-Queen politische Statements stets vermieden. Beim Berliner Konzert begründete sie diese Haltung so: "Ich äußere mich nicht oft zu politischen Dingen, gebe nie politische Statements, denn meine Sprache ist die Musik". Dann jedoch folgte die Ausnahme von der Regel: "Und deswegen heute Abend, jetzt und hier gemeinsam mit euch: Wir setzen auch ein Zeichen."

kk/bb (dpa)

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