Nordkoreas Machthaber setzt USA Frist bis Jahresende | Aktuell Welt | DW | 13.04.2019
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Diplomatie

Nordkoreas Machthaber setzt USA Frist bis Jahresende

Im Atomstreit mit den USA gibt sich Nordkoreas Machthaber Kim selbstbewusst. Er wolle ein drittes Treffen mit US-Präsident Trump nur dann, wenn es "bis Ende des Jahres mutige Entscheidungen" aus Washington gebe.

Seine Beziehungen zu Donald Trump seien aber weiterhin "ausgezeichnet", versicherte Kim Jong Un bei einer Sitzung der Obersten Volksversammlung. Erst am Vortag hatte sich auch Trump zu den bisherigen Treffen mit Kim geäußert und einen dritten Gipfel für möglich erklärt. Die beiden bisherigen Treffen seien "sehr produktiv" gewesen.

Fortschritte gab es bisher nicht

Trump und Kim hatten sich erstmals im Vorjahr in Singapur getroffen. Ein zweiter Gipfel folgte im Februar in Hanoi, doch wurden die Gespräche vorzeitig abgebrochen, da die beiden Seiten keine Übereinstimmung bei der Frage nach dem Abbau der nordkoreanischen Atomwaffen erzielen konnten.

Kim war am Donnerstag - wie erwartet - als Vorsitzender der Kommission für Staatsangelegenheiten und damit im höchsten Staatsposten bestätigt worden. Seine Wahl sei "ein großes politische Ereignis von wichtiger historischer Bedeutung", hieß es aus Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang. Beobachten sehen die Wahl als weitere Zementierung seiner diktatorischen Machtfülle.

haz/cgn (rtr, dpa, afp, ap)

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