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PolitikGlobal

News kompakt: Trump zieht Nationalgarde aus US-Städten ab

1. Januar 2026

US-Präsident Trump will nach mehreren gerichtlichen Entscheidungen vorerst darauf verzichten, weitere Kräfte zu entsenden. In der Schweiz sterben bei einer Explosion mehrere Menschen. Das Wichtigste in Kürze.

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US-Präsident Donald Trump spricht bei einer Pressekonferenz im Mar-a-Lago-Club
Die Nationalgardisten sollten aus Chicago, Los Angeles und Portland abgezogen werden, schrieb der US-Präsident Trump in seinem Onlinedienst Truth SocialBild: Joe Raedle/AFP/Getty Images

US-Präsident Donald Trump hat den Abzug von Einheiten der Nationalgarde aus den von Demokraten regierten Großstädten Chicago, Los Angeles und Portland angekündigt. Zugleich drohte er jedoch in einem Beitrag in seinem Onlinedienst Truth Social mit einer Rückkehr der Truppen, sollten die ⁠Kriminalitätsraten steigen.

Die Bürgermeister der betroffenen Städte und Politiker der Demokratischen Partei hatten ⁠den Einsatz der Truppen als unnötig kritisiert. Sie warfen der Trump-Regierung vor, ihre Befugnisse zu überschreiten und vereinzelte Gewalttaten bei überwiegend friedlichen Protesten aufzubauschen, um eine Entsendung von Truppen zu rechtfertigen. Gerichte hatten in mehreren Verfahren zugunsten der Städte entschieden.

Menschen weltweit begrüßen das Jahr 2026

Weltweit haben Menschen das neue Jahr mit Feuerwerk und Drohnenshows begrüßt. Den Anfang machten Teile Kiribatis um 11 Uhr deutscher Zeit. In Sydney erleuchtete ein minutenlanges Feuerwerk den Nachthimmel rund um das berühmte Opernhaus. Auch im indonesischen Jakarta, auf den Philippinen und in Bangkok versammelten sich die Menschen, um 2026 zu begrüßen. In Peking begann das neue Jahr mit einer Feier an der Großen Mauer.

Rettungswagen auf der Straße des 17. Juni in Berlin bei einer Silvesterparty
Einsatz von Rettungswagen auf der Straße des 17. Juni in Berlin in der SilvesternachtBild: Britta Pedersen/dpa/picture alliance

Nicht überall blieb es zum Jahreswechsel friedlich: In Deutschland kam es zu zahlreichen Angriffen auf Einsatzkräfte. In Berlin gab es Hunderte Festnahmen. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren landesweit im Großeinsatz. In Bielefeld kamen zwei 18-Jährige bei Unfällen mit selbstgebauter Pyrotechnik ums Leben.

Mehrere Tote und Verletzte bei Explosion in Schweizer Skiort

Bei einer Explosion in einer Bar in der Schweiz hat es in der Silvesternacht mehrere Tote und Verletzte gegeben. Das berichtete die Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA unter Berufung auf die Kantonspolizei Wallis. Die Behörde bestätigte entsprechende Medienberichte. 

Polizeikräfte in Crans-Montana in der Schweiz sichern den Tatort nach einer Explosion in einer Bar
Der noble Schweizer Skiort Crans-Montana - hier sind nach Polizeiangaben mehrere Menschen nach einer Explosion ums Leben gekommenBild: Maxime Schmid/AFP/Getty Images

Einem Polizeisprecher zufolge ereignete sich die Explosion gegen 1.30 Uhr in dem Lokal im Zentrum des Ferienortes Crans-Montana in dem Kanton im Süden der Schweiz. Die Ursache sei noch unbekannt. Die Polizei sprach von mehreren Verletzten und Toten. In der Bar waren demnach zum Zeitpunkt des Vorfalls mehr als 100 Menschen. Polizei und Feuerwehr waren mit mehreren Helikoptern nach dem Vorfall vor Ort.

Zohran Mamdani tritt Amt als New Yorker Bürgermeister an

In New York ist der Trump-Gegner Zohran Mamdani als neuer Bürgermeister vereidigt worden. Der linksgerichtete Demokrat und gläubige Moslem legte am frühen Donnerstagmorgen in einer stillgelegten U-Bahn-Station unter dem Rathaus seinen Amtseid ab. Der 34-Jährige wollte damit nach Angaben seines Büros seine Verbundenheit mit der arbeitenden Bevölkerung demonstrieren.

Zohran Mamdani legt in einer stillgelegten U-Bahn-Station unter dem Rathaus seinen Amtseid ab, er ist von zwei Frauen umringt
Zohran Mamdani legte am frühen Donnerstagmorgen in einer stillgelegten U-Bahn-Station unter dem Rathaus seinen Amtseid abBild: Yuki Iwamura/AP Photo/picture alliance

Die große und öffentliche Amtseinführung findet mittags vor dem Rathaus statt, geleitet vom linken Senator Bernie Sanders. Zehntausende Menschen werden erwartet.

EU jetzt unter Vorsitz der Republik Zypern

Die Republik Zypern übernimmt an diesem Donnerstag turnusmäßig die EU-Ratspräsidentschaft. Zypern wolle eine "erfolgreiche und ehrgeizige" Ratspräsidentschaft führen, heißt es auf der Website der Regierung. Präsident Nikos Christodoulidis hat zwei Hauptziele für den halbjährigen Vorsitz seines Landes genannt: Die strategische Autonomie der EU zu stärken und den Blick der EU stärker auf die Region des östlichen Mittelmeers zu richten.

Die Insel Zypern ist seit 1974 geteilt. Die Türkische Republik Nordzypern wird ausschließlich von der Türkei anerkannt. Die griechischsprachige Republik Zypern trat 2004 der EU bei und hatte zuletzt 2012 die Ratspräsidentschaft inne. Alle sechs Monate wechselt der Vorsitz der europäischen Ministertreffen zwischen den 27 Mitgliedsländern.

Bulgarien führt als 21. Land den Euro als Währung ein

Mit Beginn des neuen Jahres hat Bulgarien den Lew durch den Euro ersetzt. Der südosteuropäische Staat ist damit das 21. Land, in dem die Gemeinschaftswährung das offizielle Zahlungsmittel ist. Zugleich ist es das erste Land am Schwarzen Meer, in dem der Euro gilt.

Wie die Gen Z Bulgariens Regierung zu Fall brachte

Bulgarien ist gemessen am Bruttoinlandsprodukt pro Kopf das ärmste Land der EU. Seit 2004 ist das Land NATO-Mitglied, 2007 trat es der EU bei. Im Korruptionswahrnehmungsindex der Organisation Transparency International landete Bulgarien zuletzt auf dem letzten Platz unter den EU-Mitgliedstaaten. Nach Massenprotesten gegen Korruption war die bulgarische Regierung Mitte Dezember nach weniger als einem Jahr im Amt zurückgetreten.

pg/haz (dpa, afp, rtr, kna)

Dieser Artikel wurde um 9.00 Uhr (MEZ) erstellt und wird nicht weiter aktualisiert.