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Nazi-Raubkunst

Die Nazis beschlagnahmten bis 1945 vor allem bei Juden Kulturgüter wie Bilder, Skulpturen, Musikinstrumente oder Kunsthandwerk. Später wurden viele der Wertgegenstände nicht zurückgegeben und gelten als Raubkunst.

Bei Nazi-Raubkunst handelt es sich um Werke, die unrechtmäßig während der NS-Zeit oder nach dem Zweiten Weltkrieg über dunkle Kanäle in die Sammlungen von Museen gekommen sind. Den Anstoß zur Aufarbeitung gab 1998 die Holocaust-Konferenz in Washington, in der unter anderem über die Rückgabe von Kulturgütern aus ehemals jüdischem Besitz entschieden wurde. Ende 1999 verschickte der damalige Staatsminister, Michael Naumann, einen Rundbrief an alle Museen und forderte die Direktoren auf, die Herkunft der Kunstwerke, die zwischen 1933 und 1945 in ihre Museen gelangt waren, zu beleuchten.

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