Migranten der ″Alan Kurdi″ dürfen in Malta an Land | Aktuell Europa | DW | 03.08.2019
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Seenotrettung

Migranten der "Alan Kurdi" dürfen in Malta an Land

Die 40 Migranten auf dem deutschen Rettungsschiff "Alan Kurdi" dürfen so lange in Malta bleiben, bis sie auf andere EU-Staaten verteilt werden. Wer sie aufnimmt, ist noch unklar.

Rettungsschiff Alan Kurdi (Reuters/sea-eye)

Das Seenotrettungsschiff "Alan Kurdi" (Archivbild)

Der maltesische Regierungschef Joseph Muscat kündigte auf Twitter an, die deutsche Regierung und die EU-Kommission hätten die Verteilung aller Personen auf die Mitgliedsstaaten vereinbart. Details zu den Aufnahmeländern gab es zunächst nicht. 

Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye hatte Malta aufgerufen, das Rettungsschiff anlegen zu lassen. Nachdem Italien die Einfahrt verboten hatte, nahm das Schiff Kurs auf Malta und lag dort rund 24 Seemeilen (etwa 45 Kilometer) vor der Küste. Ganze Familien, drei kleine Kinder und eine schwangere Frau waren an Bord.

Die "Alan Kurdi" hatte die Migranten vergangene Woche im zentralen Mittelmeer, einer der gefährlichsten Migrationsrouten der Welt, gerettet. 

Nach der Rettung steuerte das Schiff die italienische Insel Lampedusa an, aber der italienische Innenminister Matteo Salvini  verweigerte der "Alan Kurdi" die Einfahrt. Er wirft Sea-Eye vor, die illegale Einwanderung zu fördern.

nob/haz (dpa, ard, efe)

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