Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Familienstand, politische Gesinnung, Hobbys, sexuelle Orientierung - die Liste lässt sich beliebig verlängern. Wer in den sozialen Medien unterwegs ist, der weiß, dass seine Daten gesammelt, analysiert und weitergegeben werden - vor allem für personalisierte Werbung.
Meta geht allerdings noch einen Schritt weiter und sammelt sogar Daten von Seiten, die nicht zu den eigenen Plattformen wie Facebook, Whatsapp oder Instagram gehören. Darunter sind Nachrichtenseiten wie die von Spiegel oder Tagesschau, Reiseseiten wie die der Deutschen Bahn oder Airbnb, Seiten verschiedener Online Apotheken, Datingvermittler wie Parship, Erotikangebote oder Seiten wie Krebs-hilfe.de oder Nie-wieder-Alkohol.de. Wer sich hier bewegt, wird von Meta getrackt und zwar auch dann, wenn er oder sie gar nicht bei einer Meta-Plattform eingeloggt ist.
Was genau dahinter steckt und ob es möglich ist, sich gegen dieses Ausspionieren zu wehren, darüber sprechen wir diesmal mit Max Baumeister. Er ist Geschäftsführer von BK Baumeister & Kollegen, einer Berliner Anwaltskanzlei, die auf Verbraucherrechte spezialisiert ist und auch Klagen gegen die Überwachung durch Meta führt.
Redakteurin am Mikrofon: Insa Wrede
Technik: Michael Springer
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