Machtkampf um die Deutsche Einheit | DokFilm | DW | 01.10.2020
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DokFilm

Machtkampf um die Deutsche Einheit

Die Verhandlungen 1990 zwischen den beiden deutschen Staaten und den Alliierten waren dramatisch. Denn die Friedliche Revolution 1989 hatte die Einheit Deutschlands zwar möglich gemacht - doch vollendet wurde sie erst durch einen Vertrag.

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Die deutsche Einheit ist nicht nur das Ergebnis von oppositioneller Bürgerbewegung und Zusammenbruch der DDR, sondern auch Resultat eines politischen Ringens der Siegermächte des Zweiten Weltkrieges. Die Dokumentation zeigt die dramatischen Aspekte der Verhandlungen zum sogenannten Zwei-plus-Vier-Vertrag, dessen politische Weichenstellungen bis heute nachwirken. Dem historischen Tag der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 gingen monatelange diplomatische Gespräche zwischen der DDR und der BRD, der Sowjetunion, der USA, Frankreich und Großbritannien voraus. Mit Archivaufnahmen, Zeitdokumenten und weitgehend unbekannten Akten des amerikanischen Geheimdienstes CIA blickt die Dokumentation hinter die Kulissen der bedeutsamen Verhandlungen von vor 30 Jahren. Dazu berichten die beteiligten Politiker und Diplomaten aus erster Hand über die Auseinandersetzungen um die Einheit Deutschlands und die damals getroffenen Absprachen; so unter anderen die ehemaligen Außenminister der USA und Frankreichs, James Baker und Roland Dumas, die Chefunterhändler Robert Zoellick, Dieter Kastrup, Bertrand Dufourcq und Philip John Weston und die Berater von Präsident Mitterand, Bundeskanzler Kohl und Premierministerin Thatcher. Aber auch die Mitglieder der letzten DDR-Regierung wie Ministerpräsident Lothar de Maizière, Außenminister Markus Meckel und Thilo Steinbach kommen zu Wort und erzählen von ihren Erfahrungen im Vereinigungsprozess in den letzten Tagen der DDR.