+++Live-Ticker: Durchbruch im Asylstreit+++ | Aktuell Deutschland | DW | 02.07.2018
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Showdown um Seehofer

+++Live-Ticker: Durchbruch im Asylstreit+++

15:07 Uhr - Die Bundeskanzlerin äußert in der Fraktionssitzung die Hoffnung auf eine Lösung des Unionsstreits am heutigen Abend. "Der Wunsch, das zu lösen, ist groß", sagt Merkel nach Teilnehmerangaben. Sie verweist demnach darauf, dass sie selbst schon von einer Schicksalsgemeinschaft von CDU und CSU gesprochen habe. Dies sei aller Mühe wert, zu einer Verständigung zu kommen.

14:59 Uhr - In der Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion appellieren nach Teilnehmerangaben viele Redner an die Spitzen der Schwesterparteien, sich zu einigen. 

14:57 Uhr - Der Chef der CSU-Gruppe im Bundestag, Alexander Dobrindt, hält eine Einigung zwischen CDU und CSU für möglich. "Eine Schicksalsgemeinschaft bewährt sich erst, wenn sie herausgefordert wird", sagt er laut Teilnehmerkreisen in der Fraktionssitzung.

14:42 Uhr - Nach dem Spitzengespräch der Union am späten Montagnachmittag wird am Abend auch der Koalitionsausschuss von CDU, CSU und SPD tagen, um über den Asylstreit zu beraten, der den Fortbestand der großen Koalition infrage stellt. Das kündigte Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) am Montag in der Sitzung der Bundestagsabgeordneten von CDU und CSU an. Der Ort sei noch nicht klar - es gab in der Union Stimmen, die von einem Treffen im Kanzleramt sprachen. 

14:18 Uhr - Ohne CSU-Chef Horst Seehofer beginnt im Reichstagsgebäude eine gemeinsame Fraktionssitzung der Unionsparteien. Kanzlerin Angela Merkel nimmt daran teil. 

Deutschland Asylstreit Fraktionssitzungen Alexander Dobrindt und Angela Merkel (picture-alliance/dpa/M. Kappeler)

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt und die Kanzlerin bei der gemeinsamen Fraktionssitzung

14:17 Uhr - FDP-Chef Christian Lindner fordert einen "Migrationsgipfel von Bund, Ländern und Gemeinden aller staatstragenden Parteien, um zu einer konsensuellen, auch langfristig tragfähigen Lösung bei dieser, für die Menschen so wichtigen Frage zu kommen." Also ohne die Rechtspopulisten von der "AfD".

14:05 Uhr - Die Rechtspopulisten von der "Alternative für Deutschland" (AfD) fordern den Rücktritt der Kanzlerin und Neuwahlen. Fraktionschefin Alice Weidel: "Jetzt sehen Sie, wie Jagd geht. Wir sind beim Jagen!" 

13:56 Uhr - Grünen-Chefin Annalena Baerbock reagiert zurückhaltend auf die Frage nach einer möglichen Regierungsbeteiligung, sollte die CSU die Regierungskoalition verlassen. "Wir haben immer gesagt, wir übernehmen Verantwortung", erklärt sie. "Aber derzeit fehlt mir jegliche Phantasie, darüber zu beraten, wie Grüne in dieses Chaos einsteigen wollen."

13:50 Uhr - Angesichts des anhaltenden Asylstreits in der Union erklärte SPD-Chefin Andrea Nahles nach Sitzungen der Führungsgremien ihrer Partei in Berlin, die Union führe ein "rücksichtsloses Drama" auf.

13:47 Uhr - Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagt: "Die Stabilität der Regierung steht für uns nicht infrage, auch ein Aufkündigen einer Fraktionsgemeinschaft ist nicht der richtige Weg. Man kann in einer Regierung viel erreichen, aber nicht außerhalb." 

12:39 Uhr - Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter wirft der CSU vor, mit ihren "testosterongesteuerten Egoismen" die Bundesregierung zu zerlegen.

12:25 Uhr - Die Sozialdemokraten scheinen so langsam die Geduld zu verlieren. SPD-Chefin Andrea Nahles fordert noch heute eine Sitzung der Koalitionsspitzen.

 

12:17 Uhr - Neben dem "Masterplan" von CSU-Chef Seehofer wird im Bundesinnenministerium offenbar ein weiteres Konzept zur Flüchtlingspolitik erarbeitet. Die Fassung, die er am Sonntag dem CSU-Vorstand präsentierte, habe er "als CSU-Vorsitzender und eben nicht als Bundesminister des Inneren" vorgelegt, so eine Sprecherin seines Ministeriums.  

12:09 Uhr - Beim Krisengespräch am Nachmittag werden Merkel und Seehofer nicht allein sein. Von Seiten der CSU nehmen außer Seehofer noch sechs weitere Politiker teil. Darunter Bayerns Ministerpräsident Söder und der frühere Ministerpräsident Stoiber.   

11:50 Uhr - Nicht nur bei Journalisten in Berlin herrscht Ratlosigkeit über die Gründe für die Eskalation im Unionsstreit wie unsere Hauptstadtkorrespondentin twittert:

 

11:25 Uhr - Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat in der Sitzung des CDU-Bundesvorstands nach Teilnehmerangaben davor gewarnt, dass die Union "am Abgrund" stehe.

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