+++ Live-Ticker: Blutige Anschlagsserie in Sri Lanka +++ | Aktuell Asien | DW | 21.04.2019
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Sri Lanka

+++ Live-Ticker: Blutige Anschlagsserie in Sri Lanka +++

Nach den sechs Anschlägen auf Kirchen und Hotels in Sri Lanka mit mehr als 200 Toten hat es zwei weitere Explosionen in Colombo gegeben. Die siebte traf ein Hotel, die achte ereignete sich in einem Vorort.

Das Wichtigste in Kürze:

-Bei mehreren Explosionen sind in Sri Lanka viele Menschen getötet und verletzt worden, darunter auch Ausländer. 

-Zielscheibe waren nach Angaben der Polizei Luxushotels sowie eine Kirche in der Hauptstadt Colombo.

-Weitere Detonationen erschütterten zwei Kirchen außerhalb Colombos, während die Menschen die Ostermesse feierten. 

-Stunden nach den fast zeitgleichen Anschläge gab es eine weitere Explosion in einem Hotel in Colombo.

 

Dieser Ticker wird nicht weiter aktualisiert. Weitere Informationen finden sie in unseren aktuellen Artikeln zum Thema.

Die Ereignisse bis 16.Uhr (MESZ) im Live-Ticker:

15.43 Uhr (MESZ) Die Zahl der getöteten Ausländer ist offenbar deutlich höher als zunächst bekannt. Nach neuen Regierungsangaben befinden sich um die 30 ausländische Staatsbürger unter den Todesopfern.

15.18 Uhr (MESZ) Nach der Anschlagsserie in Sri Lanka hat das Auswärtige Amt in Berlin Reisende zur Vorsicht aufgerufen. "Reisende werden dringend gebeten, öffentliche Plätze und insbesondere die Anschlagsorte weiträumig zu meiden", heißt es in den aktualisierten Reise- und Sicherheitshinweisen des deutschen Außenministeriums für das asiatische Land. 

15.12 Uhr (MESZ) Von Seiten der Regierung in Colombo heißt es, die für die Anschläge Verantwortlichen seien identifiziert worden. Nähere Angaben wurden nicht gemacht.

14.50 Uhr (MESZ) Die Regierungen der Niederlande und Portugals bestätigten inzwischen, dass unter den Opfern jeweils einer ihrer Staatsbürger ist. Chinesische Medien berichten von mindestens einem getöteten Chinesen.

14.22 Uhr (MESZ) Nach der Anschlagsserie hat der höchste katholische Würdenträger des Landes eine "gnadenlose Bestrafung" der Schuldigen gefordert. "Nur Tiere können sich so verhalten", sagte Kardinal Malcolm Ranjith. Zugleich warnte der Kardinal die Bürger vor Selbstjustiz.

Sri Lanka Colombo Explosion am Shangri-La Hotel (picture-alliance/AA/C. Karunarathne)

Die zerstörte Fassade des Shangri-La Hotels in Colombo

14.18 Uhr (MESZ) Polizeisprecher Ruwan Gunasekera sagt auf einer Pressekonferenz, es werde untersucht, ob Selbstmordattentäter in alle Explosionen verwickelt waren. An mehreren Tatorten hatten Augenzeugen berichtet, dass sich Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt hätten.

14.08 Uhr (MESZ) Die Polizei in Colombo hat neue Zahlen veröffentlicht, demnach wurden bislang 207 Tote gezählt.

13.57 Uhr (MESZ) Die Zahl der Todesopfer ist inzwischen auf 191 Menschen gestiegen - darunter mindestens zwölf Ausländer. Dies berichten die Sprecher der örtlichen Krankenhäuser. Die Zahl der Verletzten wird derzeit mit mehr als 450 Personen angegeben.

Sri Lanka Premierminister Ranil Wickremasinghe an der St. Anthony Kirche (AFP/I. S. Kodikara)

Sri Lankas Premierminister Ranil Wickremasinghe besucht einen der Anschlagsorte

13.50 Uhr (MESZ)  Der indische Premierminister Narendra Modi schreibt auf Twitter: "In unserer Region gibt es keinen Platz für solche Barbarei". Indien stehe den Menschen in Sri Lanka in Solidarität bei.

13.40 Uhr (MESZ) Sri Lankas Verteidigungsminister teilt mit, sieben Verdächtige seien in Zusammenhang mit der Explosionsserie festgenommen worden.

13.09 Uhr (MESZ) Medienberichten zufolge bleiben die staatlichen Universitäten vorerst geschlossen.

13.09 Uhr (MESZ) Wer für die Attentate verantwortlich ist, bleibt weiter unklar. Sri Lankas Bevölkerung ist mehrheitlich buddhistisch, doch Christen machen gut sieben Prozent der Bevölkerung aus. Knapp zehn Prozent der Einwohner sind Muslime. 

12.48 Uhr (MESZ) Auch US-Präsident Donald Trump kondoliert: Die USA seien bereit zu helfen. Allerdings sprach er in seinem Tweet von "138 Millionen" Getöteten.

12.27 Uhr (MESZ) Die Polizei erklärt, bei der achten Explosion habe es sich um einen Selbstmordanschlag gehandelt. Drei Menschen seien durch sie getötet worden. Medien berichten, es habe sich um Polizisten gehandelt.

Video ansehen 00:46

Erzbischof Ranjith ruft zu Ruhe und Frieden auf.

11.50 Uhr (MESZ) Die Verantwortlichen für die Anschlagsserie auf Kirchen und Hotels in Sri Lanka sind nach Angaben des Vize-Verteidigungsministers Ruwan Wijewardene identifiziert. Er spricht bei einer Pressekonferenz von einem "terroristischen Vorfall" und von "extremistischen Gruppen". Die Regierung werde künftig verhindern, dass religiöse Extremisten in Sri Lanka agierten.

11.36 Uhr (MESZ) Bundeskanzlerin Angela Merkel schickt ein Kondolenztelgramm an den sri-lankischen Präsidenten.

11.32 Uhr (MESZ) Sri Lankas Regierung verhängt eine Ausgangssperre von 18:00 bis 6.00 Uhr (Ortszeit).

11.21 Uhr (MESZ) Die Regierung erklärt, sie habe den Zugang zu Sozialen Medien gesperrt. Dort hatten den ganzen Tag Gerüchte über weitere Terrorattentate kursiert.

Eine zerstörte Marienstatue in der Kirche St. Anthony in Colombo

Eine zerstörte Marienstatue in der Kirche St. Anthony in Colombo

11.15 Uhr (MESZ): AFP meldet eine achte Explosion. Nach Polizeiangaben ereignete sie sich in  einem Vorort im Norden der Hauptstadt Colombo. Zum genauen Ort der Explosion und den möglichen Opfern lagen zunächst keine Angaben vor.

11.07 Uhr (MESZ):  Die Polizei meldet eine neue Explosion in einem Hotel in Colombo. Dabei seien mindestens zwei Menschen getötet worden.  Es handelt sich demnach um ein kleines Hotel in Dehiwala-Mount Lavinia. Das Hotel ist das siebte Ziel der Anschlagsserie. 

10.35 Uhr (MESZ): Nach Angaben der örtlichen Krankenhäuser wurden mindestens 185 Menschen getötet und 450 Menschen verletzt. Unter den Toten seien mindestens elf Ausländer. 

Infografik Karte Anschlagsserie auf Sri Lanka DE

10.30 Uhr (MESZ): Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kondoliert dem Präsidenten von Sri Lanka, Maithripala Sirisena. "Fassungslos und voller Entsetzen verfolge ich die schrecklichen Nachrichten über die feigen Terroranschläge in Sri Lanka, bei denen so viele unschuldige Menschen den Tod fanden und viele mehr verletzt wurden", erklärt er in Berlin. Besonders niederträchtig sei, dass zahlreiche friedlich Betende in Gotteshäusern am Ostersonntag Ziel dieser hinterhältigen Angriffe wurden. "Deutschland steht an Ihrer Seite in der Entschlossenheit, dem menschenverachtenden Terror entgegenzutreten."

10.24 Uhr (MESZ):  Premierminister Ranil Wickremesinghe beruft die Armeeführung zu einer Dringlichkeitssitzung des Nationalen Sicherheitsrates ein. 

10.08 Uhr (MESZ): Deutschland stehe an der Seite Sri Lankas, erklärt Außenminister Heiko Maas. Für besorgte Angehörige stehe die Telefonnummer +49-30-50000 bereit.

Polizisten im Restaurant des Shangri-La-Hotels in Colombo

Polizisten im Restaurant des Shangri-La-Hotels in Colombo

9:45 Uhr (MESZ): Die Polizei beziffert die Zahl der Toten auf mindestens 156. Darunter sind demnach 35 Ausländer.

Die zerstörte Kirche St. Anthony in Colombo

Die zerstörte Kirche St. Anthony in Colombo

9:36 Uhr (MESZ): Die staatliche Tageszeitung "Daily News" berichtet von mindestens 129 Toten und 500 Verletzten.

9:08 Uhr (MESZ):  AFP meldet, Sri Lankas Polizeichef Pujuth Jayasundara habe vor zehn Tagen vor möglichen Selbstmordanschlägen auf Kirchen und das Indische Hochkommissariat durch die radikalislamische Gruppe NTJ gewarnt. Er habe sich dabei auf Informationen eines "ausländischen Geheimdiensts" berufen.

9:00 Uhr (MESZ): Das Auswärtige Amt ruft Urlauber in Sri Lanka dazu auf, sich bei Freunden und Verwandten zu melden.

8:47 Uhr (MESZ):  Premierminister Ranil Wickremesinghe warnt davor, unbestätigte Berichte oder Spekulationen zu verbreiten.

8:43 Uhr (MESZ): Das Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amtes versucht nach eigenen Angaben herauszufinden, ob auch Deutsche von den Anschlägen betroffen sind.

8:47 Uhr (MESZ): Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, zeigt sich in einer Twitter-Nachricht erschüttert. 

Priester nach dem Anschlag auf St. Anthony

Priester nach dem Anschlag auf St. Anthony

8:28 Uhr (MESZ): Nach Polizeiangaben sind mindestens 100 Menschen getötet und 250 verletzt worden. Das berichtet dpa.

8:13 Uhr (MESZ): Die Opferzahlen sind noch vollkommen unklar. Während die Nachrichtenagentur AP von mindestens 30 Toten berichtet, meldet Reuters, dass allein in der Kirche St. Sebastian in Negombo mehr als 50 Menschen getötet wurden.

8:01 Uhr (MESZ): Ein Vertreter des Krankenhauses in Batticaloa im Osten des Landes spricht von mehr als 300 Verletzten nach dem Anschlag auf die dortige Kirche.

Rettungskräfte vor der Kirche St. Anthony in Colombo

Rettungskräfte vor der Kirche St. Anthony in Colombo

7:43 Uhr (MESZ): Die betroffenen Kirchen sind St. Anthony im Norden Colombos, St. Sebastian in Negombo, rund 30 Kilometer nördlich der Hauptstadt, und eine weitere in Batticaloa an der Ostküste des Landes. St. Anthony, die dem heiligen Antonius von Padua geweihte Kirche in Colombo, gilt als Nationalheiligtum der Katholiken. 

Sicherheitskräfte sperren nach dem Anschlag die St. Anthony-Kirche in Kochchikade im Norden Colombos ab

Sicherheitskräfte sperren nach dem Anschlag die St. Anthony-Kirche in Kochchikade im Norden Colombos ab

7:41 Uhr (MESZ): Nach Polizeiangaben ereigneten sich die Explosionen innerhalb von 30 Minuten.

7:35 Uhr (MESZ):Die betroffenen Hotels in Colombo sind das Cinnamon Grand, das Kingsbury and das Shangri-La.

7:31 Uhr (MESZ): Die Polizei meldet 42 Tote.

7:27 Uhr (MESZ): Aus Polizeikreisen verlautet, Bombenräumkommandos seien im Einsatz. 

7:15 Uhr (MESZ): Nach Angaben eines Klinik-Direktors in Colombo wurden inzwischen 280 Verletzte gezählt, meldet Reuters.

7:10 Uhr (MESZ): Die Nachrichtenagentur dpa meldet unter Berufung auf die Polizei 160 Verletzte.

7:05 Uhr (MESZ): Sri Lankas Minister für Wirtschaftsreform, Harsha de Silva, schreibt auf Twitter von zahlreichen Opfern, unter ihnen Ausländer. Er ruft dazu auf, die Ruhe zu bewahren und zu Hause zu bleiben.

6:45 Uhr (MESZ): Auf der Facebook-Seite einer Kirche in dem Ort Negombo ist von einem Bombenanschlag die Rede. "Bitte kommt und helft, solltet ihr Angehörige hier haben", hieß es dort. 

6:30 Uhr (MESZ): Betroffen sind  die Kirchen St. Anthony und St. Sebastian im Norden der Hauptstadt Colombo. Zum Zeitpunkt der Explosionen feierten die Gläubigen gerade die Ostermesse.

6:19 Uhr (MESZ): Die Polizei in Sri Lanka berichtet von zwei Anschlägen auf Kirchen.

stu/djo (afp, rtr, dpa)

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