Last-Minute-Treffer lässt den Irak jubeln | Sport | DW | 08.01.2019
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Vorrunde

Last-Minute-Treffer lässt den Irak jubeln

Der Irak setzt sich beim Asian Cup ganz knapp gegen das sich tapfer wehrende Vietnam durch. Eine Standardsituation führt ganz am Ende die Entscheidung herbei. Auch Ex-Champion Saudi-Arabien erwischt einen guten Start.

Die früheren Titelgewinner Irak und Saudi-Arabien sind erfolgreich in den Asian Cup in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestartet. Der Irak siegte in Abu Dhabi erst spät durch einen direkt verwandelten Freistoß. Verteidiger Ali Adnan Kadhim trat kurz vor dem Abpfiff zum Schuss an und verwandelte den Ball eiskalt: Es lief bereits die 90. Minute im Zayed Sports City Stadion - und der Torschütze sorgte für den viel umjubelten 3:2 (1:2) Endstand für den Irak.

Zweimaliger Führungswechsel

In einer ausgeglichenen Partie in der Gruppe D war Vietnam nach 24 Minuten in Führung gegangen, weil Iraks Ali Faez Atiyah ein Eigentor unterlief. Der Irak, der das Turnier 2007 gewonnen hatte, ließ sich aber nicht einschüchtern und versuchte, Druck auf den Gegner auszuüben. Nach zwei vergebenen Möglichkeiten traf Mohanad Ali Kadhim nach 35 Minuten zum Ausgleich für den Irak. Danach zeigten sich die Vietnamesen unbeeindruckt und schlugen nur sieben Minuten später zurück. Nguyen Cong Phuong traf auf kurzer Distanz mit einem Flachschuss zur neuerlichen Führung (42.).  

Im zweiten Durchgang rissen die Iraker, die vom früheren Stuttgarter Bundesligaprofi Srecko Katanec trainiert werden, die Partie endgültig an sich und erspielten sich einige gute Möglichkeiten. Humam Tareq Faraj erzielte mit einem Schuss aus dem Strafraum nach einer Stunde den erneuten Ausgleich. Auch in der Folge blieb der Irak das bessere, agilere Team und krönten ihren Aufwand mit dem Siegtreffer Ali Adnan Kadhims Freistoß-Treffer in letzter Minute.

Saudi-Arabien siegt in Überzahl

Fußball Asien Cup Saudi-Arabien - Nordkorea (picture-alliance/AP/N. El-Mofty)

Nordkorea hat keine Chance

Mit einem klaren Erfolg startete Saudi-Arabien Turniersieger der Jahre 1996, 1988 und 1984, in die Vorrunde. In Gruppe E setzten sich die Saudis mühelos mit 4:0 (2:0) gegen Nordkorea durch. Hattan Babbir (28.), Mohammed Al-Fatil (37.), Salem Al-Dawsari (70.) und Fahad Al-Muwallad (87.) trafen in Dubai für die vom Spanier Juan Antonio Pizzi trainierten Saudis. In der zweiten Halbzeit war es für Pizzis Team etwas einfacher, weil Nordkoreas Kwang-Song Han in der 45. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen hatte.

Im zweiten Spiel der Gruppe E trifft am Mittwoch Katar, der WM-Gastgeber von 2022, auf das Nationalteam des Libanon.

jst/asz (Fox Sports Asia/AFC)

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