Kims ″ziemlich normale″ Raketentests | Aktuell Asien | DW | 01.08.2019
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Nordkorea

Kims "ziemlich normale" Raketentests

Nordkorea hat es schon wieder getan - zum dritten Mal innerhalb weniger Tage: Machthaber Kim Jong Un lässt Kurzstreckenraketen testen. US-Präsident Donald Trump nimmt es gelassen.

Kim Jong Un (picture-alliance/Newscom/KCNA/UPI)

Kim Jong Un: Will er die USA provozieren?

Am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) feuerte Nordkorea erneut zwei Kurzstreckenraketen ab, wie das südkoreanische Militär mitteilte. Die Abschüsse seien von der Ostküste des Landes aus erfolgt, zitierte die Nachrichtenagentur Yonhap den Generalstab in Seoul. "Wir verfolgen die Lage und bleiben in Bereitschaft", hieß es von dort.

Das Regime in Pjöngjang hatte zuvor bestätigt, am Mittwoch ein "neu entwickeltes großkalibriges" Raketensystem getestet zu haben. Das war international scharf kritisiert worden. Schon einige Tage vorher hatte Nordkorea Kurzstreckenraketen abgefeuert, obwohl mehrere UN-Resolutionen dem weitgehend isolierten Staat den Test ballistischer Raketen verbieten.

Trump spielt Tests herunter

Ungeachtet dessen betonte US-Präsident Donald Trump, er habe "kein Problem" mit den jüngsten Raketentests. "Wir werden sehen, was passiert, aber Kurzstrecken(raketen) sind ziemlich normal", sagte er beim Verlassen des Weißen Hauses auf dem Weg zu einer Wahlkampfveranstaltung. Auf die Frage hin, ob Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ausloten wolle, wie weit er gehen könne, meinte Trump: "Ich denke, es ist absolut unter Kontrolle."

US-Präsident Donald Trump (picture-alliance/AP Images/AP Photo/C. Kaster)

Donald Trump: "No problem" mit Nordkorea

Trump unterstreicht immer wieder, er habe ein sehr gutes Verhältnis zu Kim. Beide Staatenlenker hatten Ende Juni bei einem Treffen in der entmilitarisierten Zone zwischen den koreanischen Staaten vereinbart, dass Verhandlungen über eine atomare Abrüstung Nordkoreas wieder aufgenommen werden.

wa/ml (afp, dpa, rtr)

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