Kevin-Prince Boateng vor Wechsel nach Italien | Sport | DW | 03.07.2018
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Bundesliga

Kevin-Prince Boateng vor Wechsel nach Italien

Erst der Pokalsieg, nun wohl der Abschied: Kevin-Prince Boateng steht vor einem Wechsel nach Italien. Für Eintracht Frankfurt ist diese Nachricht ein schwerer Schlag, Ersatz ist nicht in Sicht.

Welch ein Wechselbad der Gefühle für die Fans der Frankfurter Eintracht: Nur wenige wochen nach dem triumphalen Sieg im DFB-Pokal steht einer der wichtigsten Spieler vor dem Abschied. Fußball-Profi Kevin-Prince Boateng soll nach übereinstimmenden Medienberichten vor einem Wechsel zum italienischen Erstligisten Sassuolo Calcio stehen. Das berichten "Bild", "Kicker", die "Frankfurter Rundschau" und Sky Italia. Von der Eintracht selbst oder von Boateng liegt bisher keine Stellungnahme vor.

Der 31-Jährige habe den hessischen Bundesligisten bereits über seine Wechselabsichten informiert, heißt es in den Berichten. Noch würden Frankfurt und Sassuolo über die Ablöse verhandeln, eine Einigung sei aber wahrscheinlich, hieß es. Boateng war vor einem Jahr trotz eines laufenden Vertrages ablösefrei vom damaligen spanischen Erstligisten Las Palmas an den Main gewechselt. Die Kleinstadt Sassuolo liegt gut zweieinhalb Stunden entfernt von Mailand, dem Lebensmittelpunkt von Boateng. Dort hatte er bereits für den AC Mailand gespielt und dort leben Ehefrau und Sohn. Sassuolo Calcio belegte in der vergangenen Saison Platz elf in der Serie A.

Aderlass beim Pokalsieger

Römer Pokalfeier Eintracht Frankfurt DFB-Pokal (picture-alliance/dpa/B. Roessler)

Sind die erfolgreichen Tage schon wieder vorbei in Frankfurt? Der personelle Aderlass ist beträchtlich

Die Eintracht träfe dieser Abgang hart: Boateng war nicht nur Publikumsliebling, sondern auch Führungsspieler und emotionaler Anführer. An ihm konnten sich auch die jüngeren Spieler der Frankfurter orientieren. Boateng, der für sein Engagement gegen Rassismus und Diskriminierung viel Anerkennung erhielt, ist nicht der einzige Abgang der SGE: Denn mit Lukas Hradecky (zu Bayer Leverkusen), Marius Wolf (Borussia Dortmund) und Omar Mascarell (Schalke 04) haben bereits drei wichtige Spieler den Pokalsieger verlassen. Von Trainer Niko Kovac (zum FC Bayern München) ganz zu schweigen. Ein Aderlass. 

jw/jhr (mit sid, dpa)

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