Iranische Grenzschützer getötet | Aktuell Asien | DW | 26.10.2013
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Aktuell Asien

Iranische Grenzschützer getötet

Bei blutigen Kämpfen an der Grenze zwischen dem Iran und Pakistan sind 14 iranische Grenzschützer von bewaffneten Bandenmitgliedern getötet worden. Die regionalen Behörden ragierten auf ihre Weise.

Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna spricht von "bewaffneten Gangstern", die die Grenzposten nahe der südostiranischen Stadt Sarawan in der Nacht töteten. Ob es sich um Kriminelle oder um Rebellen handelt, ist nicht klar. Fünf weitere Grenzschützer seien bei den Gefechten verletzt worden, heißt es bei Irna weiter.

Eingezeichnet sind: Türkei, Armenien, Aserbaidschan, Irak, Turkmenistan, Afghanistan, Pakistan und der Iran dort die Region Sistan und Belutschistan sowie die Städte Pischin, Zahedan und Teheran --- DW-Grafik: Peter Steinmetz

Wenig später meldete die Agentur Fars unter Berufung auf die regionale Generalstaatsanwaltschaft, als "Antwort" seien 16 Rebellen mit Verbindungen zu regimefeindlichen Gruppen in einem Gefängnis gehenkt worden.

Sarawan liegt in der iranischen Grenzprovinz Sistan-Belutschistan. In der Bergregion sind unter anderem Drogenhändler und sunnitische Rebellen aktiv. Immer wieder kommt es dort zu Gewalttaten. Mehr als 90 Prozent der Iraner sind Schiiten. Die sunnitischen Minderheiten leben hauptsächlich in den Grenzregionen. Sie fühlen sich benachteiligt und fordern mehr Autonomierechte.

uh/wl (afp,rtr,dpa)

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