IOC sperrt weitere russische Bob-Sportler | Sport | DW | 29.11.2017
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Doping

IOC sperrt weitere russische Bob-Sportler

Das Internationale Olympische Komitee greift weiter durch. Diesmal sperrt der Verband drei weitere russische Wintersportler wegen Dopingvergehen bei den Winterspielen im russischen Sotschi 2014 lebenslang für Olympia.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat im russischen Dopingskandal drei weitere Bobsportler lebenslang für Olympia gesperrt. Der Sotschi-Vierte Alexander Kasjanow sowie seine Anschieber Ilwir Chusin und Alexei Puschkarjow werden aus den Ergebnislisten der Winterspiele 2014 in Russland gestrichen und dürfen künftig in keiner Funktion mehr an Olympischen Spielen teilnehmen. Eine ausführliche Begründung der Sperre will das IOC nachreichen, wie die IOC-Disziplinarkommission schrieb.

Die Zahl der vom IOC gesperrten russischen Athleten erhöht sich damit auf 22. Die Kommission von Exekutivmitglied Denis Oswald, die für die Sanktionierung der im McLaren-Bericht genannten 28 verdächtigen russischen Sotschi-Starter (darunter zwölf Medaillengewinner) zuständig ist, greift derzeit hart durch. Am Dienstag will das IOC entscheiden, ob und wie Russland wegen systematischen, staatlich gedeckten Dopings bestraft wird. Bei den kommenden Winterspielen in Südkorea droht dem Land der Ausschluss.

ck/sn (sid, dpa)

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