Inflation zieht an | Wirtschaft | DW | 30.07.2013
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Wirtschaft

Inflation zieht an

Die Inflation in Deutschland ist im Juli überraschend auf ein neues Jahreshoch geklettert. Der Preisanstieg von 1,9 Prozent liegt jedoch noch in jenem Rahmen, bei dem die EU von "stabilen Preisen" spricht.

Eine Hand nimmt eine Euro-Münze aus einem Geldbeutel, in dem sich weitere Münzen befinden (Quelle: dpa)

Symbolbild Deutschland Inflation

Preisanstiege bei Lebensmitteln haben die Lebenshaltungskosten in Deutschland überraschend ansteigen lassen. Beobachter hatten nach einer Inflationsrate von 1,8 Prozent im Juni einen Rückgang von 0,1 Prozentpunkten erwartet. Stattdessen ist die Teuerungsrate im ablaufenden Monat um denselben Betrag gestiegen.

Im April hatte die Inflation mit 1,2 Prozent noch auf dem niedrigsten Stand seit 2010 gelegen. Dies ist das Ergebnis vorläufiger Berechnungen des Statistischen Bundesamtes, wie am Dienstag bekannt wurde.

Die Verteuerung von Lebensmitteln ist für den Anstieg hauptsächlich verantwortlich: Nahrungsmittel waren im Juli um 5,7 Prozent teurer als im Vorjahr, die Steigerung bei Energie und Kraftstoffen betrug 2,9 Prozent. Der für den europäischen Vergleich berechnete Verbraucherindex lag im Juli – auf Grundlage der vorläufigen Zahlen der Bundesstatistiker – bei 1,9 Prozent. Für die Europäische Zentralbank bedeutet ein Wert bis 2,0 Prozent, dass die Preise "stabil" sind.

dk/hf (afp/rtr)