Formel 1: Räikkönen muss Ferrari verlassen | Sport | DW | 11.09.2018
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Fahrertausch

Formel 1: Räikkönen muss Ferrari verlassen

Nach insgesamt acht Jahren endet die Zeit von Kimi Räikkönen bei Ferrari. Der Formel-1-Weltmeister von 2007 verlässt die "Roten" am Saisonende und tauscht das Cockpit mit einem jungen Fahrer aus dem Sauber-Rennstall.

Nur noch ein paar Rennen, dann ist Schluss: Kimi Räikkönen ist nur noch bis zum Saisonende Formel-1-Teamkollege von Sebastian Vettel bei Ferrari. Das teilte der italienische Rennstall am Dienstag mit. Der 38 Jahre Finne, der 2007 der letzte Ferrari-Fahrer war, der die Weltmeisterschaft gewinnen konnte, wechselt zur neuen Saison zum Schweizer Sauber-Team, wo er im Jahr 2001 seine Formel-1-Karriere begann. Räikkönen, der von seinem Teamkollegen Vettel vor allem wegen dessen Loyalität geschätzt wird, war insgesamt acht Jahre lang bei Ferrari unter Vertrag: von 2007 bis 2009 und nach zwei Jahren bei Lotus wieder von 2014 an.

Räikkönen hatte sich in den vergangenen Jahren zumeist in die Rolle des Helfers für Vettel gefügt und in diesem Jahr mit guten Leistungen für sich geworben. Auch Vettel hatte sich mehrfach für den 20-maligen Grand-Prix-Sieger ausgesprochen. Dennoch entschied sich Ferrari gegen eine weitere Vertragsverlängerung. Eine Online-Petition für den Verbleib des Finnen, die Fans gestartet hatten, half ebenfalls nicht.

Leclerc kommt von Sauber

Im Gegenzug wechselt der 20 Jahre alte Monegasse Charles Leclerc von Sauber zu Ferrari. Dieser Wechsel war lange erwartet worden. Die Verbindung zwischen Sauber und Ferrari ist eng, da das Schweizer Team Motoren von den Italienern bezieht. Leclerc absolviert derzeit eine starke Debüt-Saison für die Schweizer und wird seit 2016 in der Ferrari Driver Academy gefördert.

asz/ck (dpa)

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