Ende der Eiszeit zwischen Kolumbien und Venezuela | Fokus Amerika | DW | 11.08.2010
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Fokus Amerika

Ende der Eiszeit zwischen Kolumbien und Venezuela

Kolumbiens neuer Präsident Juan Manuel Santos empfängt Hugo Chávez +++ Prozess gegen Omar Khadr in Guantanamo +++ James Cameron plant Avatar-Fortsetzung

Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos (re.) mit seinem Amtskollegen aus Venezuela Hugo Chávez (Foto: AP)

Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos (re.) mit seinem Amtskollegen aus Venezuela Hugo Chávez

Nur wenige Tage nach seinem Amtsantritt hat der neue kolumbianische Präsident Santos am Dienstag in Bogotá ein neues Kapitel in den Beziehungen zu Venezuela aufgeschlagen. Auf einem im Vorfeld als 'Versöhnungsgipfel' bezeichneten Treffen mit dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez waren die Staats-Chefs um verbale Abrüstung bemüht und kündigten das Ende der Eiszeit zwischen ihren beiden Ländern an. Nachdem Santos Amtsvorgänger Alvaro Uribe wiederholt Venezuela beschuldigt hatte, die kolumbianische FARC-Guerilla zu unterstützen, hatte Chávez Ende Juli die diplomatischen Beziehungen zum Nachbarstaat abgebrochen und die Streitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt.

Umstrittenes Militärtribunal

Omar Khadr war gerade einmal 15 Jahre alt, als er beim Einmarsch der Amerikaner in Afghanistan festgenommen wurde. Ihm wurde zur Last gelegt, damals einen US-Soldaten mit einer Handgranate getötet zu haben. Seitdem wird der heute 23jährige im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba festgehalten. Jetzt begann dort der von der US-Öffentlichkeit viel beachtete Prozess gegen Khadr vor einem Militärtribunal. Und wieder wird - nicht nur in den USA - heftig darüber diskutiert, wie weit die Militär-Ermittler bei der Behandlung der so genannten feindlichen Kombattanten gehen dürfen.

Cameron plant Avatar-Fortsetzung

Mit seinem Weltraum-Epos 'Avatar' schrieb der kanadische Regisseur James Cameron Geschichte und übertraf noch seinen früheren Erfolgsstreifen 'Titanic'. Mit 'Avatar' wurde er zum Schrittmacher der 3-D-Technik in Hollywood. Mittlerweile ist durchgesickert, dass er bereits auf der Suche nach Geldgebern ist - für eine Fortsetzung der Saga um die blauhäutigen Ureinwohner des Planeten Pandora. Und dabei könnte die Tiefsee eine zentrale Rolle spielen.

Redaktion: Marco Müller und Thomas Kohlmann

Audio und Video zum Thema

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