Datenturbo 5G | Podcast Wirtschaft | DW | 23.02.2016
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Podcast Wirtschaft

Datenturbo 5G

Mobile World Congress: Schöne neue Welt mit schnellem Netz? +++ Ifo-Index: Trübe Stimmung bei deutschen Unternehmen +++ Brexit: Unternehmen beziehen Stellung +++ Bio in China: vom Banker zum Bio-Bauern

Audio anhören 16:26

Auch heute blicken wir wieder zum Mobile World Congress nach Barcelona. Dort werden viele Endgeräte wie Smartphones, Tablets, Kameras oder Datenbrillen gezeigt, aber es geht natürlich auch um die ganz großen Entwicklungen. Dazu gehört das Netz, über das die Daten flitzen. Denn schnell genug kann es den Verbrauchern eigentlich nie gehen. Viel diskutiert wird das 5 G Netz. Diese neue Generation von Mobilfunknetzen soll noch mehr Daten bewältigen als das bisher geht. Das schont nicht nur die Geduld der Verbraucher, sondern ist sogar unbedingt nötig.

Schreck bei deutschen Unternehmen hält an

Während in Barcelona noch von einer glänzenden Zukunft geträumt wird, sehen sich die deutschen Unternehmen eher weinend am Abgrund. Bereits im Januar schrieben die Forscher des Münchner Ifo-Institutes: "Die deutsche Wirtschaft blickt erschrocken ins neue Jahr". 7000 Unternehmen hatten sie befragt und deren Geschäfts-Erwartungen waren ernüchternd. Im Februar wurde die Stimmungslage erneut abgefragt. Heute wurde das Ergebnis verkündet.

EU oder nicht-EU?

In Großbritannien schlagen die Wellen hoch. EU oder nicht-EU - das ist hier die Frage. Gerade erst hat der britische Regierungschef David Cameron auf dem EU-Gipfel einige Extras für Großbritannien durchsetzen können und so Argumente gesammelt, warum sein Land doch gut in der EU bleiben könnte, da bekommt er zu Hause schon wieder Gegenwind aus der Politik. Stimmung wird aber auch in der Wirtschaft gemacht. Ein offener Brief von 200 Unternehmenslenkern aus allen möglichen Branchen machte heute pro-europäische Stimmung. Aber nicht alle Firmen wollen Teil des großen europäischen Binnenmarktes bleiben.

Vom Banker zum Bio-Bauern

Schlechte Stimmung gibt es auch in China. Sei es vergiftete Babymilch, Eigelb, das mit Schwermetallen gefärbt wurde, Rattenfleisch als Lamm deklariert oder 40 Jahre altes Gammelfleisch, das den Verbrauchern untergejubelt werden sollte. Lebensmittelskandale endeten in China auch schon tödlich. Mit wachsendem Wohlstand wächst aber das Bewusstsein der Chinesen für die Qualität der Produkte. Die Nachfrage nach gesundem Gemüse steigt. Steffen Wurzel hat eine Bio-Farm besucht, in der generationsübergreifend gearbeitet wird.

Redakteurin im Studio: Insa Wrede
Technik: Michael Springer